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Ahnsbeck In diesem Jahr wird Ahnsbecker Dorfgemeinschaftshaus gebaut
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Ahnsbeck In diesem Jahr wird Ahnsbecker Dorfgemeinschaftshaus gebaut
17:29 11.01.2017
Ahnsbeck

Nordburger Weg, Altenceller Weg und „Am Berge“ sollen in diesem Jahr eine neue Fahrbahndecke erhalten. Und sehr wahrscheinlich wird auch die Sanierung der Kötnerstraße in diesen Jahr vorgezogen. „Das ist das erklärte Ziel für dieses Jahr“, sagt Kaiser.

Bei dem Dorfgemeinschaftshaus werden im Frühjahr die ersten Veränderungen zu sehen sein. Schon in der kalten Jahreszeit sollen die Arbeiten in der in Teilen angepachteten Scheune mit Nachdruck begonnen werden. „Wir wollen eigentlich versuchen, den Bau bis zum Oktober/November fertigzustellen“, sagt der Bürgermeister. Er ist zuversichtlich, dass die Kostenobergrenze von 650.000 Euro eingehalten wird.

Kaiser hofft, dass sich dieses Jahr in Sachen Windkraft etwas tut. Voraussetzung ist, dass das Land sein Raumordnungsprogramm verabschiedet, damit der Kreistag dann mit dem Regionalen Raumordnungsprogramm nachziehen kann. Die Planungen sehen zehn bis zwölf Windgeneratoren auf Ahnsbecker Gebiet in einem Korridor Richtung Schmarloh vor. „Alle Beteiligten versprechen sich von den Anlagen erhebliche Einnahmen“, sagt der Bürgermeister. Die Grundeigentümer, zu denen mit einer kleinen Fläche auch die Kommune gehört, hätten sich im Rahmen der Verträge mit dem Windkraftentwickler dazu verpflichtet, die Allgemeinheit an den Einkünften zu beteiligen. Geschehen soll das über einen Verein oder eine Stiftung, Empfänger sollen Verein und Verbände sein. Kaiser rechnet mit Beträgen von 40.000 bis 50.000 Euro pro Jahr.

Zudem sollen in diesem Jahr in Ahnsbeck die Weichen für ein neues Baugebiet mit 25 bis 30 Grundstücken gestellt werden, denn die Bauplätze am Kreuzfeldring sind so gut wie weg. Es gäbe mehrere Alternativen, Einzelheiten möchte Kaiser aber noch nicht nennen. Und nachdem das Projekt eines Seniorenwohnheims am Nordburger Weg gescheitert sei, soll in diesem Jahr die Planung für eine Senioren-WG mit zehn Plätzen vorangetrieben werden. „Der Bedarf besteht, sagt Kaiser.

Von Joachim Gries