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Beedenbostel Beedenbostel: Rat setzt auf Sicherheit
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Beedenbostel Beedenbostel: Rat setzt auf Sicherheit
17:51 16.09.2013
Hier soll ein Hochbord hin, damit die Lastwagen nicht den Seitenraum kaputt fahren. Quelle: Joachim Gries
Beedenbostel

Wenn im kommenden Jahr die Fahrbahn der Landesstraße 282 im Zuge der Ortsdurchfahrt Beedenbostel erneuert wird, soll zwischen der Einmündung der Höferschen Straße und der Aschaubrücke ein Hochbord gesetzt werden. Damit soll vor allem vermieden werden, dass der Schwerlastverkehr den Seitenstreifen kaputt fährt. Die Bordsteinanlage muss die Gemeinde zahlen.

Bei einem Ortstermin hatte ein Vertreter der Straßenmeisterei erläutert, dass das Land den derzeit mit Asphalt befestigten Streifen ersatzlos wegfräsen werde. Als Fahrbahnkante sei allenfalls ein Rasengitterstein denkbar. Diese Variante sah der Rat der Gemeinde als nicht ausreichend an. Vor der Befestigung des Seitenstreifens hatte es ständig Beschwerden der Anwohner gegeben, weil er von Lastwagen kaputt gefahren wurde und Schotter in den Vorgärten landete. Die Verwaltung im Lachendorfer Rathaus soll jetzt ermitteln, was die Bordanlage mit Seitenstreifen in Rasen-, Sand- oder Pflasterausführung kostet. Dann will der Rat erneut entscheiden. Bis November will die Straßenbaubehörde wissen, wie Beedenbostels Wünsche aussehen.

In der Sitzung lehnte es der Rat mehrheitlich ab, die Bushaltestelle zurückzubauen und mit einem sogenannten Kasseler Bord direkt an der Fahrbahnkante zu versehen, der höher ist und das Einsteigen erleichtert. Es müsste mit Kosten von 130 Euro pro Meter Bord gerechnet werden, sagte Sören Harke vom Bauamt. Auch diese Kosten hätte Beedenbostel übernehmen müssen. Das Land hatte zugesagt, die Busbuchten ansonsten nur mit einer neuen Asphaltschicht zu versehen. Nach der Sitzung vereinbarten die Ratsmitglieder aber, dass die Verwaltung die Kosten für die Umgestaltung berechnet und dem Rat vorlegt.

Abgelehnt wurde vom Rat einstimmig eine Lichtsignalanlage, die Fußgängern ein sicheres Überqueren der Landesstraße unweit des Seniorenwohnheims ermöglicht hätte. Auch diese Kosten hätte die Gemeinde tragen müssen.

Vor der öffentlichen Sitzung hatte Diplom-Ingenieur Thomas Wittor dem Rat erläutert, was in den kommenden Jahren auf die Gemeinde an Straßensanierung und -erneuerung zukommt. Daraus soll eine Prioritätenliste erstellt werden. Auf die verwies Bürgermeister Ulrich Lange, als es um die Erneuerung des Fußwegs an der Landesstraße ging.

Von Joachim Gries