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Eldingen Bargfelder suchen nach Lösung für ihre Ortsfeuerwehr
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Eldingen Bargfelder suchen nach Lösung für ihre Ortsfeuerwehr
15:38 04.02.2010
Bargfeld

Grund der Ablehnung in Hohnhorst war das knappe Votum in Bargfeld. „Die wussten noch gar nicht, was auf sie zukommt“, sagt Hohnhorsts Ortsbrandmeister Bernd Krenz. Deshalb habe er keine Zukunft für das Zusammengehen gesehen. Gemeinsame Dienstabende der Hohnhorster und Bargfelder Aktiven wären das A und O der Kooperation gewesen. „Ich mag die Bargfelder und will denen auch hinterher in die Augen schauen können“, stellt Krenz klar. Der Wunsch nach Zusammenarbeit der Bargfelder mit seiner Wehr sei darauf zurückzuführen, dass die Kameradschaft immer sehr gut gewesen sei.

„Wir werden den Bargfelder jetzt Lösung 2 vorschlagen“, sagt Lachendorfs Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke. Das sei die Zusammenarbeit mit der Eldinger Wehr. Der Verwaltungschef hat allerdings gehört, dass es bei der Bargfelder Wehr mehrere Überlegungen gibt.

Das bestätigt Achim Harms, Aktiver in der Bargfelder Wehr. „Das ist im Moment das angesagte Thema Nummer 1“, sagt Harms. Alle seien nach wie vor daran interessiert, dass es weiterhin eine Feuerwehr iim Ort gäbe. Er persönlich hoffe, dass sich doch noch jemand finde, der den Posten des Ortsbrandmeisters übernehme. Verbunden sei das mit dem Absolvieren der notwendigen Lehrgänge, denn „die haben nicht ganz so viele in der Wehr“, sagt Harms. Der amtierende stellvertretende Bargfelder Ortsbrandmeister Carsten Dralle hatte erklärt, dass er für den Spitzenposten nicht zur Verfügung stehe.

Ein möglicher neuer Mann an der Spitze der Wehr müsse sein Engagement mit seiner Familie abstimmen. Auch sei wichtig, dass ihm ein zweiter Mann zur Seite stehe, der ihn ergänze, sagt Harms.

Er verweist auf einen Aspekt, den auch der ehemalige Bargfelder Ortsbrandmeister Werner Hacke genannt hatte: Die Wehr gewährleiste nicht nur den Brandschutz, sondern tragen zum geselligen Leben im Dorfe bei, vom Osterfeuer bis zur Gratulation an hohen Geburtstagen. „Das Geradestehen für den anderen macht uns aus“, sagt Harms.

Von Joachim Gries