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Eldingen Eldingen hat noch ein paar Wünsche offen
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Eldingen Eldingen hat noch ein paar Wünsche offen
19:00 17.01.2017
Ein Abschnitt der Straße "Am Sportplatz" wird dieses Jahr ausgebaut, da ist Joachim Lübbe sicher.  Quelle: Alex Sorokin
Eldingen

Und wenn in diesem Jahr das Land die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 282 ausbaut, hängt sich die Kommune an die Bauarbeiten ran, damit nicht zwei Mal gerissen werden muss. 30.000 Euro stehen im Haushalt bereit. Gegenüber der Kirche und in dem Bereich der Bushaltestelle sind die Parkmöglichkeiten nicht richtig geregelt, es gibt keine richtige Auffahrt. „Wir wollen da auch ein paar Bäume pflanzen“, sagt Lübbe. Der Bauausschuss werde die Details in Kürze besprechen. Die Bushaltestellen sollen auf jeden Fall barrierefrei hergerichtet werden.

Fließt ein Zuschuss, soll in diesem Jahr auch die Zufahrt von der Kreisstraße 40 zur Waldsiedlung Wohlenrode ausgebaut werden. Neben der Gemeinde würden zwei Landwirte als Anlieger zur Kasse gebeten werden.

Zum Abschluss gebracht werden soll in diesem Jahr die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in den Ortschaften. In Wohlenrode, Hohnhorst und Metzingen steht eine Auswechslung an. Dann würden in den kommenden Jahren nur noch ein paar Straßen im Kernort Eldingen auf der Tagesordnung stehen.

Noch steht eine Entscheidung in Sachen Windkraft aus, der Bügermeister hofft, dass das Land und der Landkreis ihre Raumordnungsprogramme verabschieden und die Investoren dann bald loslegen können. Wie viele Windkraftanlagen tatsächlich auf Eldinger Gebiet entstehen werden, ist laut Lübbe noch offen. Die Grundeigentümer wollen wie in Ahnsbeck die Allgemeinheit an ihren Einnahmen beteiligen. „Die Gemeinde entscheidet, wo es hingeht“, sagt Lübbe mit Blick auf die Verteilung der Gelder. Bedacht werden sollen Vereine, er schließt aber auch nicht aus, dass sie in den Straßenbau fließen, denn davon profitiere ja auch die Allgemeinheit.

Sollte das Land die L 283 von Eldingen nach Hohnhorst in absehbarer Zeit ausbauen, müsste die Gemeinde an eine Erneuerung des Fußwegs denken. Wunsch der Gemeinde wäre es auch, dass an der Strecke eines Tages auch ein Radweg gebaut wird, weil dies eben die direkte Verbindung sei, die auch von vielen genutzt werde. Vor ein paar Jahren sei ein Vorstoß an den Eigentümern gescheitert. Aber wenn sich die Möglichkeit ergebe, sei denkbar, dass die Gemeinde wie schon bei anderen Projekten in Vorleistung trete und sich um die Planung kümmere.

Viel konkreter ist da der Wunsch, in Bargfeld einen Spielplatz zu schaffen. Nur hat die Gemeinde dort kein eigenes Grundstück, ist also darauf angewiesen, dass privat jemand eine Fläche zur Verfügung stellt. „In Wohlenrode hat das ja auch geklappt“, sagt Lübbe nicht ohne Zuversicht. Und weil in der Gemeinde noch weitere Projekte zu verwirklichen sind, würde er sich noch mal eine Dorferneuerung mit den Nachbargemeinden Steinhorst oder Groß Oesingen wünschen.

Von Joachim Gries