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Hohne Hohne und Spechtshorn kämpfen am 3. Oktober um die Wiehe
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Hohne Hohne und Spechtshorn kämpfen am 3. Oktober um die Wiehe
16:43 04.09.2013
Hohne

"Es geht um alles", meinte nach der Vorbereitungssitzung des Hohner Sport-, Jugend- und Kulturausschusses der Gemeinde Hohne scherzhaft Ausschussvorsitzende Christa Harms.

Vier Stunden sind für den "Kampf" um die Flussrechte angesetzt, um 13 Uhr geht es los. Stattfinden wird das Spektakel auf dem Sportplatz. Das Haus Hohne wird für das Mittagessen sorgen, die Landfrauen für Kaffee und Kuchen. In drei Gruppen können Männer und Frauen sowie Kindern und Jugendliche auf einem Parcours Aufgaben lösen. Für Kinder wird es zudem Strohballen zum Spielen geben und es wird Sackhüpfen angeboten. Außerdem kann auf der Boule-Bahn mit Kugeln um Punkte gerungen werden.

Die Entscheidung über die Flussrechte wird bei einem dreifachen Tauziehen fallen, zu dem Männer, Frauen sowie Kinder und Jugendliche aus Hohne und Spechtshorn gegeneinander antreten. Das Seil wird aber aus Sicherheitsgründen nicht über die Wiehe gespannt, vielmehr wird ein kleines Planschbecken gefüllt mit Wiehe-Wasser auf dem Sportplatz das "Grenzgewässer" bilden. Als unparteiischer Schiedsrichter wird der Helmerkämper Uwe Schulz fungieren. Während der Veranstaltung werden Minnesänger aus Celle für mittelalterliche Klänge sorgen.

Bis zum 3. Oktober wird der Kulturausschuss in weiteren Sitzungen Details der Veranstaltung klären. "Wir wollen kein Geld ausgeben", sagte Harms. Gleichwohl müsse eine Urkunde über die Wiehe-Rechte erstellt werden.

Mit dem "Kampf um die Wiehe" endet in Hohne ein Reigen von Feierlichkeiten: Im Mai wurde das 100-jährige Bestehen der Himmelfahrtskirche gefeiert, Ende Mai/Anfang Juni die erste Erwähnung Hohnes vor 700 Jahren und im August das 800-jährige Bestehen von Spechtshorn.

Von Joachim Gries