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Hohne Hohnes Inseln sollen blühen
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Hohne Hohnes Inseln sollen blühen
17:24 05.02.2015
Hohne

Die Gemeinde Hohne wird mit dem Land klären, ob die drei Verkehrsinseln im Zuge der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 284 bepflanzt werden können. Einen Antrag zur Bepflanzung in Eigenleistung hatte Sandra Heinrich aus Hohne im November gestellt, am Mittwoch befasste sich der Rat der Gemeinde mit dem Thema. Grundsätzlich wurde die Idee begrüßt.

Die Landesstraßenbaubehörde schließe aber nur einen Vertrag mit der Kommune, sagte Gemeindedirektor Jörg Warncke. Deshalb müsse geklärt werden, wie ein solcher Vertrag aussehen müsse, damit die Arbeiten nicht beim Rückzug der Ehrenamtlichen an die Gemeinde übergingen. Mit der Behörde solle besprochen werden, ob ein befristeter Vertrag oder eine Kündigung möglich ist.

Mit Heinrich müsse zudem über die Einzelheiten gesprochen werden. Die Hohnerin stellt sich vor, zu Blumenspenden aufzurufen und weitere Menschen zum Mitmachen zu motivieren. Von wem Rindenmulch kommt, wer für das Gießen im ersten Jahr zuständig ist und wie die Absicherung der Arbeiten vonstatten gehen kann, auch das wird nach Angaben von Warncke zu regeln sein. "Wir werden mit dem Land sprechen", sagte der Gemeindedirektor zu.

Zudem befasste sich der Rat mit drei Bebauungsplänen. Mit dem ersten Satzungbeschluss soll der Weg zur geringfügigen Vergrößerung der Biogasanlage in Helmerkamp freigemacht werden, mit dem zweiten die geplante Erweiterung einer Halle im Bereich Trambalken. Mit dem Bebauungsplan "Schlosserei Celler Straße" soll der dortige Handwerksbetrieb abgesichert werden. Hier muss nach Warnckes Angaben noch ein Gutachten erstellt werden, um die Lärmgrenzwerte einzuhalten.

Erfreuliche Zahlen präsentierte der Gemeindedirektor, als er den vorläufigen Haushaltsabschluss 2014 vorstellte. War im Nachtragshaushalt für das vergangene Jahr noch von einem Minus von 70.000 Euro ausgegangen worden, stellt sich jetzt ein Überschuss von 68.000 Euro im ordentlichen Ergebnishaushalt dar. Er soll zur Abdeckung der Defizite der Vorjahre verwendet werden.

Zu den verbesserten Zahlen trugen nach Warnckes Angaben der interne Finanzausgleich in der Samtgemeinde Lachendorf sowie eine Zuweisung des Landes zur Sanierung des ehemaligen Röpe-Geländes bei.

Von Joachim Gries