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Hohne LandFrauen erkunden Lüneburg
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Hohne LandFrauen erkunden Lüneburg
11:32 01.11.2010
LandFrauen erkunden Lüneburg Quelle: nicht zugewiesen
Hohne

Zu unserem ersten Besichtigungstermin ging es erstmal vorbei an Lüneburg nach Handorf zum Geschäft der Familie Marquard. In pittoresken Fachwerkhäusern konnten wir die Kollektion an Markenporzellanen, sowie Kristallgläsern und hochwertigen Bestecken bewundern, die dekorativ ausgestellt waren.

Anschließend zeigten uns zwei Stadtführerinnen die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg mit ihren monumentalen Bauten aus dem Mittelalter. Das als „weißes Gold“ bezeichnete Salz hatte den Geschäftsleuten zu großem Reichtum verholfen. Vorbei am Rathaus, dessen Grundsteinlegung bereits vor fast 800 Jahren erfolgte und dessen Anbauten verschiedene Stilepochen dokumentieren, ging es weiter zur Reitende-Diener-Straße, dem ersten Reihenhaus Lüneburgs. Am Rande des Senkungsgebietes warfen wir einen Blick in die Straßen, deren Häuser aufgrund der Solegewinnung in Schieflage geraten sind. Die 80-jährigen Magnolienbäume im Rathausgarten und die schwangeren Häuser, sowie die reich verzierten Giebel säumten unseren Weg zur St. Nikolaikirche, der Seemannskirche. Im Hafen an der Ilmenau warfen wir einen Blick in den mittelalterlichen Kran bevor wir im Rathaus-keller beim gemeinsamen Essen die gewonnenen Eindrücke vertieften. Danach begaben wir uns auf die Spuren der Salzgewinnung und der Sülfmeister im Salzmuseum. Dort erfuhren wir unter anderem dass das Salzsieden kein Zuckerschlecken war. Den Abschluss unserer Tagestour bildete das gemeinsame Kaffeetrinken im Kloster Lüne, wo Rote-Rosen-Begeisterte einen weiteren Drehort der beliebten Telenovela entdeckten. Auf der Rückfahrt setzte Regen ein, der uns glücklicherweise den ganzen Tag über verschont hatte, so dass wir von einem rundum herrlichen Ausflug berichten konnten.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt