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Hohne Livemusik und gute Stimmung: Erstes Winter-Festival in Hohne
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Hohne Livemusik und gute Stimmung: Erstes Winter-Festival in Hohne
06:17 19.02.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Cagla Canidar
Hohne

"Im Sommer ist eh Festival-Saison, sodass jedes Wochenende etwas los ist. Um diese Jahreszeit ist das was anders", sagt Sängerin Lynn Heinrich, die als erste zusammen mit Thomas Schick auf der Bühne stand. "Im Winter gibt es Konzerte mit mehreren Bands und einem größeren Rahmen fast nie", erklärt Schick die Besonderheit des Helmerkamp-Winter-Festivals. Die beiden fühlen sich bei Rock-, Pop- und Soulklassikern in ihrem Element. Zur Eröffnung des Konzertes ging das Duo es etwas ruhiger an.

Das änderte sich schlagartig, als die Band Pure Tonic die Bühne betrat. Etwa eineinhalb Stunden spielten und sangen sich die fünf Musiker die Seele aus dem Leib. "Wir spielen alles was Rock ist. Hauptsache es ist laut und quietscht", beschreibt Gitarrist Eike das Musikgenre der Band. Alle sind sich einig, dass in Hohne eine ganz besondere Stimmung war. "Oft ist es so, dass die Leute nur am Tresen kleben. Das war hier nicht so. Toll, dass sich alle auf uns eingelassen haben", freut sich Schlagzeuger Paddi.

Den krönenden Abschluss bildete die Gruppe Projekt Timeline. Ganz vorne mit dabei war Sven Knoop als Sänger, der auch Mit-Veranstalter der Helmerkamp-Festivals ist. Mit einer Zeitmaschine reiste die Band durch mehrer Jahrzehnte Musikgeschichte und rundete den Abend perfekt ab. "Timeline macht Musik von früher und bringt das dabei so toll rüber. Man merkt, dass sie Spaß haben und es aus dem Herzen kommt", freut sich die Ahnsbeckerin Manuela Kahl.

Auch die Lachendorferin Ineke Schmeling ist von der ganzen Atmosphäre begeistert. "Hier in der Gegend gibt es kaum Veranstaltungen mit Livemusik und so vielen Bands", so die 24-Jährige. Dass das Konzert Eintritt kostet und auch die zukünftigen Helmerkamp-Festivals nicht mehr umsonst sind, scheint keinen der Besucher wirklich zu stören. "Es wäre dämlich, die ganze Vorbereitung mit allem was dazu gehört aus eigener Tasche zu bezahlen", sagt die 48-Jährige Kahl. Auch der Besucher Martin Wellhausen hat der Eintritt nicht von dem Festival-Besuch abgehalten. "Ein Eintritt von acht Euro ist völlig normal", befindet der Ahnsbecker.

Ob die Bands oder die Besucher: Überall wo man hinhört, wünschen sich alle eine Wiederholung des gelungenen Konzertes. "So eine Veranstaltung hätte ich auch gerne im Herbst", so Kahl. Da scheinen auch die beteiligten Bands nichts dagegen zu haben. "Also wir wären dabei", sagt Lynn Heinrich.

Eine Vielzahl an unterschiedlichen Bands, Bombenstimmung, ein besonderes Ambiente und dann auch noch alles umsonst: Das ist das Erfolgsrezept des Open-Air-Festivals in Helmerkamp. Jährlich zog es tausende Besucher auf das Hofgelände.

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