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Lachendorf Großer Bedarf an Kita-Plätzen in Lachendorf
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Großer Bedarf an Kita-Plätzen in Lachendorf
17:16 09.01.2019
Von Carsten Richter
Hier soll das neue Rathaus stehen: Verwaltungschef Jörg Warncke auf dem bisherigen Bauhof-Gelände. Quelle: Carsten Richter
Lachendorf

Vor einer großen Herausforderung steht die Samtgemeinde Lachendorf in den kommenden Jahren: Sie muss eine ausreichende Zahl an Plätzen in ihren Kindertagesstätten bereitstellen. Dazu ist die Verwaltung durch den vom Land Niedersachsen beschlossenen Rechtsanspruch gezwungen. Einen großen Schritt, um mehr Kapazitäten zu schaffen, unternimmt die Verwaltung im Lachendorfer Rathaus durch den Bau der neuen Kita am Südfeld – es ist eines der großen Projekte, die in diesem Jahr Gestalt annehmen sollen. „Der Bauantrag ist gestellt und eingereicht. Wir wollen nun zügig mit der Ausschreibung beginnen“, sagt Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke im CZ-Gespräch.

Mehr Kita-Plätze – mehr Erzieherinnen

Der Verwaltungschef rechnet mit einer Bauzeit von einem Jahr, sodass ab Sommer 2020 die neue Kita ihren Betrieb aufnehmen könnte. Bis dahin setzt Warncke auf Zwischenlösungen. Diese könnten so aussehen, dass die Öffnungszeiten in den schon bestehenden Einrichtungen verlängert werden. Doch selbst wenn die Kita am Südfeld 2020 bezugsfertig sein wird, ist der Bedarf an Betreuungsplätzen noch lange nicht gedeckt. „Mehr Kita-Plätze bedeutet, dass wir auch mehr Erzieherinnen brauchen“, sagt Warncke. Besonders in der Gemeinde Eldingen gebe es aktuell „deutlich mehr Kinder als in der Vergangenheit“. Als problematisch sieht er es außerdem an, dass der Rechtsanspruch nur für einen halben Tag gelte, aber die beschlossene Beitragsfreiheit für die Kindergärten den ganzen Tag über bestehe.

Rathaus platzt aus allen Nähten

Fortschritte soll es im neuen Jahr auch beim Millionenprojekt Rathaus-Neubau geben. Für den Umzug des Bauhofs vom Rehrkamp ins Gewerbegebiet Kleines Bulloh hat die Verwaltung Kontakt mit einem Beratungsunternehmen aufgenommen, damit hier ebenfalls zügig die Ausschreibung folgen kann. Dass der Bauhof seinen bisherigen Standort räumt, ist Voraussetzung dafür, dass dort das neue Rathaus gebaut werden kann. Grund für die Neubauten ist, dass das Rathaus aus allen Nähten platzt. „Es geht auch darum, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein“, so Warncke.

Renovierungen in Grundschulen

Angepackt wird 2019 außerdem bei den Grundschulen und der Feuerwehr. In Hohne wird ein Teil des Schulhofs umgestaltet, zudem stehen in allen drei Grundschulen Renovierungen an und es muss beim Brandschutz nachgebessert werden. Die Ortsfeuerwehr Beedenbostel bekommt ein neues Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 20). Ein altes Löschfahrzeug aus Beedenbostel kommt zur Eldinger Wehr, sodass insgesamt ein Wagen eingespart wird. Für Warncke ist das nicht nur eine Kostenfrage. „Das HLF 20 ist die Zukunft. Es ist multifunktional und kann alle Einsätze abdecken.“

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