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Lachendorf Ausstellung zum Ersten Weltkrieg eröffnet
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Ausstellung zum Ersten Weltkrieg eröffnet
17:05 29.05.2018
Timm Kammann und Laurina Gallun schauen sich die Ausstellung "14/18 Mitten in Europa" an. Quelle: Oliver Knoblich
Lachendorf

„Die Wanderausstellung entstand anlässlich des Gedenkens zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs“, sagt Karl-Friedrich Boese, Bildungsreferent beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Sie richtet sich in erster Linie an Schüler der 8. und 9. Klassen und ist als Ergänzung zum Unterricht gedacht. Doch auch jüngere und ältere Klassen können sich die Ausstellung anschauen. Dazu wurde sie direkt hinter dem Eingang des Immanuel-Kant-Gymnasiums aufgestellt.

„Im Lehrplan sind vielleicht drei bis vier Doppelstunden für den Ersten Weltkrieg vorgesehen. Das ist nicht viel Zeit“, sagt Geschichtslehrerin Nadine Groppe. Deshalb hofft sie, dass durch die Ausstellung die ein oder andere Unterrichtsstunde wieder bei ihren Schülern in Erinnerung gerufen wird. Insgesamt kann sie die Ausstellung nur befürworten.

Auch die Schüler nehmen das zusätzliche Angebot positiv an. „Das ist gut, um nochmal einen Überblick zu bekommen“, sagt Schüler Timm Kammann. „Gerade auch Jüngere, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben, könnte das interessieren.“ Das denkt auch Laurina Gallun: "Dadurch, dass sie hier in der Eingangshalle steht, bekommt die Ausstellung viel Aufmerksamkeit.“

Ansonsten finden beide Schüler, dass die Informationen auf den Schautafeln der Ausstellung einen guten Überblick über die damaligen Geschehnisse vermitteln. „Wir haben schon ein gutes Basiswissen im Unterricht bekommen, aber man erinnert sich ja nicht mehr an jedes Detail“, sagt Kammann. Da helfe die Ausstellung.

Die nächsten zwei Wochen können sich die Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums die Schautafeln noch ansehen. Danach zieht die Wanderausstellung weiter in den Landkreis Harburg, wo sie als nächstes im Einstein-Gymnasium Buchholz zu sehen sein wird. Anschließend wird sie noch mindestens bis zum Herbst dieses Jahres in deutschen Schulen zu sehen sein. Das starke Interesse an der Ausstellung freut Boese. Insbesondere aufgrund der knappen Stunden, die dem Thema von Seiten des Lehrplans zugestanden werden. "Geschichte wird ja eigentlich immer mehr, aber die Unterrichtszeit bleibt gleich", sagt Boese. "Dabei ist es wichtig, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Gerade auch um aktuelle Ereignisse zu verstehen."

Noch steht der Bauzaun rund um das mehr als 100 Jahre alte Backsteingebäude. Auf dem Grundstück liegt noch allerlei Bauschutt. Doch es geht voran: Im Mauerwerk ist extra etwas Platz gelassen worden – hier wird die Kupferrolle für den Grundstein eingebaut. "Nächste Woche soll die Grundsteinlegung stattfinden", kündigt Bernhard Mader, Pfarrer der Lachendorfer Christuskirche, an.

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