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Lachendorf Brüten Wanderfalken bald auf Lachendorfs Wahrzeichen?
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Brüten Wanderfalken bald auf Lachendorfs Wahrzeichen?
06:09 17.02.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Oliver Knoblich
Lachendorf

"Das Wahrzeichen bleibt erhalten und wird gerade nur um neun Meter gekürzt", so Benien. Der Schornstein wurde vor mehr als 60 Jahren – "noch zu alten Kraftwerkszeiten" – erbaut und ist seit der Jahrtausendwende nicht mehr in Betrieb. Dadurch wurde der alte Ziegelschornstein marode, es bildeten sich kleine Außenschäden an der Fassade und bei Sturm fielen bisweilen einige Stücke herunter. "Das war uns zu gefährlich und heikel", sagt Benien.

Abreißen wollte man den Schornstein aber deshalb nicht. Er sei nicht nur ein Wahrzeichen Lachendorfs, sondern erinnere auch an die Vergangenheit, als noch kaum Wert auf saubere Energie gelegt wurde. Nachdem der Turm um neun Meter gekürzt wurde, wird obendrauf ein Deckel kommen. "Der ist dann auch ein Symbol dafür, dass nie wieder giftiges Rauchgas daraus hervorkommen soll", sagt Benien.

Und noch eine Idee hat die Papierfabrik. Auf den Deckel wird ein Brutkasten für Wanderfalken aufgesetzt. "Der Turm hat mit seinen 40,50 Meter genau die richtige Höhe. Das wäre bestimmt eine schöne Ecke für einen Falken", meint der Technik-Leiter. Der Kasten wird bereits angefertigt und dann könnte vielleicht auch bald der Vogel auf dem Schornstein einziehen.

Der Wanderfalke könnte so nebenbei auch ein Problem der Fabrik lösen: die Tauben. Schließlich stelle der Betrieb Lebensmittelpapiere her und "Tauben sind potenzielle 'Lebensmittelpapier-Beschmutzer'", so der Technik-Leiter. "Es wäre toll, wenn der Falke bei uns einzieht und uns so die Tauben verscheucht", sagt Benien. (als)

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