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Lachendorf Frühlingserwachen in Lachendorf: Konzept geht auf
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Frühlingserwachen in Lachendorf: Konzept geht auf
16:41 29.04.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: Anne Friesenborg
Lachendorf

Offenbar mit Erfolg, es gab fast nur lobende Worte. „Das gefällt mir besser als die lange Gerade“, sagte zum Beispiel Besucherin Janna Meyer aus Langlingen. „Gut, dass die Veranstaltung so komprimiert ist. Die lange Meile sah manchmal dürftig aus“, meinte die Lachendorferin Katrin Hahn. Jedes Jahr kommt Stefanie Benthien mit Familie aus Celle zum Frühlingserwachen nach Lachendorf. „Wir shoppen fleißig und es gibt hier viel Programm für Kinder. Wir verbinden das mit einem schönen Sonntagnachmittag“, sagte sie. Damit war die Celler Familie nicht alleine. Zahlreiche Gäste strömten gestern zum Veranstaltungsgelände.

Der Sonntag bot quasi drei Veranstaltungen in einer: verkaufsoffener Sonntag, Gewerbeschau und Familientag. Der Fokus lag eindeutig auf der Fläche im Gewerbegebiet und nicht im Lachendorfer Ortskern. Rund 40 Aussteller präsentierten sich rund um das Autohaus Lübbe. Es war ein bunter Mix des heimischen Gewerbes: Autohäuser, Fahrrad-Shops, Heizungsbauer, Reifenservice und Energieversorger zeigten sich. „Wir wollen uns präsentieren“, sagte etwa Christian Külshammer vom gleichnamigen Reifenvertrieb aus Lachendorf. „Wir sind zufrieden, es läuft gut“, so Külshammer. Daneben waren auch Kunsthandwerker vertreten.

Die Veranstalter von der Werbegemeinschaft fühlten sich mit ihren Ideen bestätigt. „Das Neugestalten dieses Events ist aufgegangen“, erklärte Michael Wennde, stellvertretender WGL-Vorsitzender. In den vergangenen Jahren habe man öfters Pech mit dem Wetter gehabt, sagte er. Das habe dann dazu geführt, dass auf der Meile der Gewerbeschau größere Lücken gewesen seien. Wennde: „Jetzt haben wir einen Marktcharakter. Alles ist schön dicht beisammen.“ Das sah Anita Gründken genauso. „Wir haben durchweg positives Feedback von den Ausstellern“, sagte die Vorsitzende der Werbegemeinschaft.

An das neue Konzept gewöhnen müssen sich aber noch viele Autofahrer. Man sah etliche Fahrer, die verzweifelt einen Parkplatz suchten. Dabei gab es nach Veranstalterangaben ausreichend Parkplätze – zum Beispiel in der Straße Im Bulloh, wo früher die Gewerbeschau stattfand.

Rund ums Thema Shoppen hatten die Organisatoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Kinder konnten sich im „Crazy Jungle“ vergnügen, einem Labyrinth mit Bällebad und vier Meter hohem Turm. Im Autohaus traten verschiedene Gruppen der Dance Factory auf. Der Schützenverein Ahnsbeck bot Bogenschießen an. Und der Oldtimerclub Lachendorf präsentierte schöne alte Autos – darunter ein Rover aus der Zeit um 1970, ein Opel von 1956 oder ein Goggomobil T250, Baujahr 1967.

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