Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lachendorf Lachendorf hebt Aufwandsentschädigungen an
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lachendorf hebt Aufwandsentschädigungen an
18:10 15.03.2012
Lachendorf

In der Sitzung am Montag beschloss der Rat der Gemeinde eine Änderung der entsprechenden Satzung. So bekommen Ratsmitglieder künftig für die Teilnahme an Rats-, Fraktions, oder Ausschusssitzungen 20 Euro, bisher waren es 15 Euro. Nimmt ein Ratsmitglied an einem Tag an mehreren Sitzungen teil, gibt es künftig für die zweite Sitzung 10 Euro, bisher waren es 7,50 Euro. Mehr als zwei Sitzungsgelder werden für Sitzungen, die an einem Tag stattfinden, nicht gezahlt. Für maximal 20 Fraktionssitzungen pro Jahr wird die Aufwandsentschädigung bezahlt, bisher lag die Zahl bei 4.

Der Bürgermeister der Gemeinde Lachendorf erhält künftig eine monatliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro, dazu eine Fahrtkostenpauschale von 40 Euro. Für den ersten stellvertretenden Bürgermeister gibt es monatlich 100 Euro, für den zweiten Stellvertreter noch 50 Euro. Die Fraktionsvorsitzenden erhalten monatlich 40 Euro Aufwandsentschädigung, dazu pro Fraktionsmitglied einen Betrag von 2 Euro.

Vorsitzende von Ausschüssen erhalten künftig für jede Sitzung, die sie leiten, eine Aufwandsentschädigung von 25 Euro. Den Beigeordneten im Verwaltungsausschuss steht künftig ein Betrag von 20 Euro pro Monat zu. Für den nebenamtlichen Gemeindedirektor beträgt die monatliche Aufwandsentschädigung jetzt 120 Euro, für seinen Stellvertreter 60 Euro.

Beschlossen wurde vom Rat auch eine Änderung der Satzung über die Ehrung von Sportlern. Danach ist es künftig möglich, dass Sportler auch geehrt werden können, wenn sie ihre Erfolge wiederholen, also erneut eine Kreis-, Bezirks-, Landes-, Regional oder Deutsche Meisterschaft oder als Mannschaft einen Staffelsieg erringen. Bisher war eine erneute Ehrung nur möglich, wenn Sportler nach der ersten Auszeichnung eine andere herausragende Leistung erzielt hatten.

Ein Antrag der UB-Fraktion, künftig den Einsatz von regenerativen Energiequellen auf einem neu verkauften Grundstück durch die Gemeinde zu bezuschussen, wurde in den Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Verkehr verwiesen.

Von Joachim Gries