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Lachendorf Lachendorf verzeichnet Einwohnerzuwachs
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lachendorf verzeichnet Einwohnerzuwachs
11:24 28.02.2014
Jörg Warncke ist seit 19 Jahren Chef im Lachendorfer Rathaus. Quelle: Karin Dröse
Lachendorf

Auch Gewerbegrundstücke hat Lachendorf zu bieten. Neben Restflächen hat die Gemeinde Flächen mit Landwirten getauscht und kann deshalb weitere sechs Hektar Gewerbefläche kurzfristig anbieten. „Attraktive Betriebe wie Drewsen Spezialpapiere oder die Steffel-Gruppe, die Korrosionsschutz für Pipelines in die ganze Welt liefern, bieten in Lachendorf Arbeitsplätze für Hochqualifizierte“, freut sich Warncke.

Manchmal braucht man längeren Atem, um neue Nutzer für eine Gewerbebrache zu finden. Das ehemalige Röpe-Gelände in Hohne ist nach zwei Jahren auf einem guten Weg und ein Beispiel dafür, eine Industriebrache wieder in Betrieb zu nehmen: Ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen hat die Hallen gekauft und saniert. Eine Fotovoltaikanlage steht auf dem hinteren Teil des Geländes, und für die alte Teerkuhle wird der Sanierungsauftrag in Kürze vergeben. 250.000 Euro wird es kosten, Teerrückstände zu beseitigen. Dafür gibt es einen Zuschuss vom Land. Dann stehen zwei Hektar Gewerbefläche zur Verfügung.

In Lachendorf wird eine neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Der Bodenaustausch ist bereits erfolgt, die Bodenplatte wird demnächst gelegt. Ende 2014 soll das neue Domizil der Wehr fertig sein. Im alten Gerätehaus zieht der Bauhof der Gemeinde aus und eine Heizzentrale für den Wärmetausch der Biogasanlage im Gewerbegebiet entsteht dort. In Ahnsbeck wird die Krippe umgebaut. „In Lachendorf gibt es viele Investitionsmaßnahmen, das Bauamt ist ausgelastet“, so der Verwaltungschef, der seit fast 19 Jahren auf dem Chefsessel im Rathaus sitzt und sich 2015 für eine weitere Amtszeit zur Wiederwahl stellen möchte.

Zwei Projekte, die dafür sorgen, dass die Samtgemeindebewohner auch auf dem flachen Land Räume zum Feiern und sich Treffen haben sind auf den Weg gebracht: In Beedenbostel wird, nachdem die letzte Gaststätte geschlossen hat, das Dorfgemeinschaftshaus für private Feiern der Einwohner geöffnet, und für das Bistro des Sozioökonomischen Zentrums in Eldingen wird es bald einen neuen Pächter geben: „Es gibt mehrere Interessenten“, sagt Warncke. (dr)

Von Droese Karin