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Lachendorf Lachendorfer Bauausschuss spricht sich für Busbuchten aus
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lachendorfer Bauausschuss spricht sich für Busbuchten aus
17:19 24.03.2017
Lachendorf

Die Diskussion darüber, ob und wie die Bushaltestellen umgestaltet werden sollen, kam im Zuge der geplanten Straßensanierung durch die zuständige niedersächsische Landesbehörde auf. Die Landesstraße 284 soll noch in diesem Jahr mit einer Linksabbiegerspur zum neuen Gewerbegebiet Sallohweg versehen werden, gleichzeitig soll die Straßendecke von der Kreuzung Ahnsbecker Straße/Oppershäuser Straße/Bahnhofstraße bis zum Heideeck-Kreisel erneuert werden. Die Kommune will die Bauarbeiten nutzen, um eigene Vorstellungen umzusetzen, sodass nicht zweimal an der Straße gerissen werden muss.

Die Details zu den Bauarbeiten der Gemeinde besprachen die Mitglieder des Bauausschusses mit Sören Harke von der Bauabteilung im Lachendorfer Rathaus. Buskappsteine, die an den Haltestellen einen barrierefreien Einstieg ermöglichen, wurden generell als sinnvoll erachtet. In der Regel gehen diese erhöhten Bordsteinkanten mit einem Wegfall der Haltebuchten einher. Diesbezüglich äußerten sich die Ausschussmitglieder kritisch. Die Verkehrslage an der Kreuzung sei ohnehin schwierig, urteilten die Lokalpolitiker. Auf der Straße haltende Busse seien im Verkehr ein zusätzlicher Störfaktor, den es zu vermeiden gelte. Deshalb lehnten die Ausschussmitglieder diese Form der Umgestaltung ab.

Barrierefrei sollen die Haltestellen trotzdem werden. Dafür wolle man die Busbuchten erhalten und die Buskappsteine dort einlassen – nicht an der Straße. "Wir müssen erstmal prüfen, ob wir das hinbekommen", sagte Harke. Die Buchten müssten komplett umgestaltet werden, denn die hohen Bordsteinkanten erschweren den Bussen das Einfahren.

Darüber hinaus entschied sich der Bauausschuss gegen eine Verlängerung der Bushaltestelle an der Oppershäuser Straße. Die CeBus hatte dies angeregt, damit mehr Busse gleichzeitig halten könnten. "Da soll nicht nachgebessert werden", sagte Harke. Die Kostenschätzung sei einfach zu hoch gewesen.

Von Amelie Thiemann