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Lachendorf Lachendorfer Kindergarten Maulwurfshügel erhält Anbau
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lachendorfer Kindergarten Maulwurfshügel erhält Anbau
18:07 19.04.2016
Quelle: Benjamin Westhoff
Lachendorf

Der Anbau in den Maßen 9,5 mal 9,5 Metern soll der zentrale Raum werden. Hier sollen die Kinder verpflegt werden. Direkt angeschlossen ist deshalb die Ausgabeküche. Ein Stuhllager ermöglicht, dass der Raum auch für andere Zwecke genutzt werden kann. Angebaut werden soll in Richtung Norden, dort wo der Weg vom Südfeld zur Kirchengemeinde Arche Noah führt. In der jetzigen Küche soll künftig der zentrale Sanitärbereich untergebracht werden, zudem ein Raum, der in Doppelnutzung eine behindertengerechte Toilette und den Wickelraum aufnimmt.

Der Anbau passe sich an das bestehende Gebäude an, so dass ein Ensemble entstehe, sagte Peters. In der Mensa sollen bodentiefe Fenster für viel Licht sorgen. Dass sie in Richtung Westen ausgerichtet sind, begrüßt Kindergartenleiterin Beate Wulff. Denn wenn mittags auf der anderen Seite die Schulbusse an der Oberschule vorfahren, widmeten die Kinder denen ihre ganze Aufmerksamkeit.

Bis zum Start des Kindergartenjahrs 2017/18 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein Problem sei, dass der Betrieb des Kindergartens während der Bauphase weiterlaufe, sagte Peters. Der vierzügige Kindergarten ist mit 100 Kindern voll belegt. Während des Umbaus muss auch der Eingang verlegt werden. Dazu soll auf der Seite zum Südfeld ein Fenster ausgebaut und durch eine Tür ersetzt werden.

„Reicht der Platz der Außenfläche dafür aus?“, wollte Hartmut Hentschel (SPD) wissen. Es könne eventuelle etwas eng werden mit dem Weg zur Kirche, sagte Peters. Für Wulff stand aber fest: „Der Gewinn durch die Mensa ist höher als der Verlust der Fläche."

Auf 600.000 Euro einschließlich Ingenieurleistungen beläuft sich die Kostenschätzung für das Projekt. „Da tränen einem die Augen“, räumte Peters ein. Das reduziert sich auf 540.000 Euro, wenn die Ingenieurleistungen und die Bauüberwachung im Rathaus angesiedelt werden. 400.000 Euro sind im Haushalt 2016 vorgesehen, die restlichen 140.000 Euro könnten dann im kommenden Jahr nachfinanziert werden, so Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke.

Von Joachim Gries