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Lachendorf Lüßmann nun Wahlbeamtin in Lachendorf
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Lüßmann nun Wahlbeamtin in Lachendorf
16:46 06.12.2013
Uta Lüßmann. Quelle: Joachim Gries
Lachendorf

„Ich bin hier schon inventarisiert“, meint scherzhaft Uta Lüßmann mit Blick auf ihre lange Tätigkeit im Lachendorfer Rathaus. Hier nahm sie 1974 ihre Ausbildung auf, seit Januar 2007 ist sie allgemeine Vertreterin von Samtgemeindebürgermeister Jörg Warncke. Damit ist sie im Landkreis Celle neben Susanne Schmitt bei der Stadt Celle die einzige Frau, die in der Verwaltung in die zweite Reihe vorgedrungen ist.

Das wird sich auch nach dem 1. Januar 2014 nicht ändern. Allerdings füllt die 1957 geborene Lüßmann den Posten dann nicht mehr als Laufbahnbeamtin aus, sondern als Wahlbeamtin. In seiner jüngsten Sitzung wählte der Rat der Samtgemeinde Lachendorf die Ahnsbeckerin einstimmig für die Zeit von acht Jahren zur Ersten Samtgemeinderätin. Zuvor hatte der Rat ebenso einstimmig auf die Ausschreibung der Stelle der Beamtin auf Zeit verzichtet. Lüßmann dankte für das Vertrauen und versprach den Ratsmitgliedern, auch die kommenden acht Jahre kraftvoll zu bestreiten.

In der Sitzung beschloss der Samtgemeinderat einstimmig eine neue Satzung über die Erhebung von Gebühren für Dienst- und Sachleistungen der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde. Sie legt fest, welche Gebühren für den Einsatz von Personal und Fahrzeugen bei Einsätzen in Rechnung gestellt werden, die nicht zu den Pflichtaufgaben der Wehr gehören. Auf Nachfrage von Hans-Günter Kisser (UB) erläuterte Warncke, dass es pro Jahr um 10 bis 20 Einsätze gehe, meistens um Unfälle.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Satzung über die Aufwandsentschädigung für die Mitglieder der Feuerwehr. Sie regelt, welche Zahlungen an Gemeindebrandmeister und Ortsbrandmeister und ihre Stellvertreter sowie an die Funktionsträger in den Wehren gezahlt werden.

Gemeindebrandmeister Horst Busch dankte nach der Sitzung für die Beschlüsse in Sachen Feuerwehr. Er wünschte eine gute Adventszeit und mahnte zur Vorsicht beim Umgang mit offenem Feuer. „Und wenn mal was daneben geht, sind wir immer für Sie da“, versicherte Busch den Ratsmitgliedern.

Von Joachim Gries