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Lachendorf Streit um Gockenholzer Straße geht in die nächste Runde
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Streit um Gockenholzer Straße geht in die nächste Runde
16:28 14.06.2018
Gockenholz

"Der Name hat keinen Esprit", sagt Fritz Veth. Der Geschäftsführer der Lachendorfer Terra-Projektmanagement-Gesellschaft hat das Baugebiet vermarktet, zu dem die Straße führt. Er ärgert sich zusammen mit den Anwohnern, dass die Gemeinde den Straßennamen einfach festgelegt hat, ohne zuvor mit den Anliegern der Privatstraße gesprochen zu haben. Die favorisieren den Namen "An der Blankeworth".

Der Streit zwischen den verärgerten Anwohnern und dem Rat der Gemeinde Lachendorf begann bereits im vergangenen Jahr und geht nun in die nächste Runde: Nachdem der Verwaltungsausschuss der Gemeinde den Vorschlag einer Mediation abgelehnt hatte, warten die Anwohner der Stichstraße nun auf den Beginn eines angestrebten Gerichtsverfahrens. So wollen sie ihr Anliegen vom Verwaltungsgericht klären lassen.

Zuvor hatte der Anwalt der klagenden Gockenholzer, Jörg Völker, nochmal versucht, sich mit der Gemeinde zu einigen. „Doch die Gemeinde hat mitgeteilt, dass sie keine Mediation will“, sagt Völker.

„Eine Mediation ist dann sinnvoll, wenn es für eine Streitfrage eine Kompromisslösung geben kann. Bei einer Straßenbenennung ist eine Kompromisslösung allerdings nicht möglich“, erklärt Jörg Warncke, Bürgermeister der Samtgemeinde Lachendorf, die Absage.

Fritz Veth sieht das anders: „Selbstverständlich könnte es einen Kompromiss geben.“ Der würde für ihn so aussehen, dass einfach ein anderer Stichweg in Gockenholz und zwar der, der zum Haus des im Jahre 2005 verstorbenen Professors und Ingenieurs Wolfang Zerna führt, nach ihm benannt wird. In dieser Straße wohnt auch bis heute seine Ehefrau Margit Zerna.

Doch die zuständigen Ratsmitglieder waren nach mehreren Sitzungen übereinstimmend der Auffassung, dass die aktuelle Benennung angemessen ist. „Die Entscheidung ist nicht willkürlich getroffen worden, sondern unter Abwägung aller Argumente, die für und gegen die jetzt gewählte Bezeichnung sprechen“, sagt Warncke. Außerdem sei der Namensvorschlag selbst von Gockenholzern an den Rat herangetragen worden. Es gibt also nicht nur Gegner des Straßennamens.

Dennoch fühlen sich die Kläger übergangen. „Der Rat hat hier eigentlich überhaupt nichts zu entscheiden, da es sich um eine Privatstraße handelt“, sagt Veth. Erst auf Drängen der Kläger habe sich der Rat noch einmal mit der Benennung befasst, ist aber bei seinem Entschluss geblieben. Und somit bleibt der Name vorerst bestehen. Zumindest, bis das Verwaltungsgericht etwas anderes entscheidet. Bis dahin dürfte aber noch einige Zeit verstreichen. „Ich rechne damit, dass das Verfahren frühestens im Winter startet“, so Anwalt Völker.

1222 Lachendorfer Bürger haben sich an einer Unterschriftenaktion für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge beteiligt. Vertreter der Interessengemeinschaft „Straßenausbaubeiträge abschaffen“ haben Lachendorfs Bürgermeister Hartmut Ostermann die Unterschriftenlisten zu Beginn der Ratssitzung am Donnerstag übergeben. Die Sitzung verfolgten rund 70 Zuhörer.

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