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Lachendorf Wie kam es zu Immanuel Kant?
Celler Land Samtgemeinde Lachendorf Lachendorf Wie kam es zu Immanuel Kant?
17:47 06.02.2012
Von Simon Ziegler
Lachendorf

Schulleiter Hubertus Bühmann wird dem Ausschuss Rede und Antwort stehen. Er ist auf Antrag des Lachendorfer Kreistagsabgeordneten Charles Sievers (FDP) eingeladen worden. „Ich will wissen, wie es bei der Namensgebung abgelaufen ist“, sagte Sievers. Hintergrund ist Kritik, dass Namensvorschläge von Eltern und Schülern keine Rolle gespielt haben sollen. Bühmann sagte der CZ, dass sich der Schulvorstand bei zwei Enthaltungen einstimmig für Kant ausgesprochen habe. Schüler, Eltern und Lehrer hätten ebenfalls abgestimmt. Lokale Bezüge zu Lachendorf gibt es aber nicht. Kant ist nie aus Königsberg herausgekommen.

Der Philosoph (1724–1804) zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie. Sein Denken stellte einen Wendepunkt der Philosophie dar. Bekannte Schriften sind vor allem „Kritik der reinen Vernunft“, „Was ist Aufklärung?“, „Altersschrift“ und „Zum ewigen Frieden“. In Deutschland sind derzeit 20 Gymnasien nach Kant benannt.

Weiteres Thema im Ausschuss ist am Mittwoch ein Bericht von Martin Salesch. Der Geschäftsführer des Celler Museumsverbundes wird über die Lage der Museen sprechen. Die Sitzung beginnt um 14.30 Uhr im Kreistagssaal in der Trift 26.