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Adelheidsdorf Adelheidsdorf: Politik sagt Ja zum Grube-Vertrag
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17:31 23.04.2013
Von Simon Ziegler
Großmoor

Große Mehrheit für den Vertrag zwischen Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube und der Gemeinde Adelheidsdorf: Mit den Stimmen von CDU und SPD hat der Adelheidsdorfer Gemeinderat in der vergangenen Woche sein Okay gegeben. Es gab keine Gegenstimmen. Kurt Gärtner (BfA) sowie die Gruppe von Matthias Blazek und Walter Twelkemeyer enthielten sich.

Der Mietvertrag gilt ab dem 1. Mai. Dann sollen die Umbauarbeiten beginnen. Es werden zwischen 300.000 und 320.000 Euro investiert, um die Räume für den Bedarf von Kleinkindern fertigzustellen. Verwaltungschef Grube wird eine monatliche Miete von 1000 Euro bekommen. Die beiden Krippengruppen für 30 Kinder werden eine Außenstelle der Kita Moorwichtel sein. Der Mietvertrag wird für eine Zeit von 25 Jahren geschlossen, wobei die Gemeinde ein einseitiges Kündigungsrecht hat. „Wenn wir Glück haben, kann der Betrieb nach den Herbstferien im Oktober beginnen“, sagte Bürgermeisterin Susanne Führer.

Ratsherr Blazek, der vor wenigen Wochen davon gesprochen hatte, es komme wegen der Vermietung Unmut im Dorf auf, kritisierte, dass der Mietvertrag erst während der Ratssitzung vorgelegt wurde. „Wir hatten keine Zeit, ihn durchzusprechen“, monierte er das Vorgehen der Verwaltung. In der Sache gab es von ihm keine Kritik mehr. Stefan Hausknecht von der Samtgemeinde-Verwaltung habe alle Alternativen wie Container oder einen Anbau an den Kindergarten vorgestellt. „Das war transparent“, sagte Blazek.

Unterdessen begrüßte Grube das Ende der Debatte. „Ich bin im Interesse aller Beteiligten froh, dass die Diskussion vorbei ist. Es ist wichtig, dass wir klare Verhältnisse haben“, sagte er. Sein Haus liegt an der Hauptstraße in Großmoor, der Kindergarten ist auf der anderen Straßenseite. Grube wohnt im ersten Stock seines Hauses. Im Erdgeschoss, wo früher eine Massagepraxis war, werden künftig die Kleinkinder betreut. Sie können auch den etwa 320 Quadratmeter großen Garten nutzen.

Für den Umbau gibt es Zuschüsse. 231.000 Euro übernimmt das Land Niedersachsen.