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Adelheidsdorf Drei Kandidaten für Bürgermeisteramt
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Adelheidsdorf Drei Kandidaten für Bürgermeisteramt
17:04 07.09.2018
Von Simon Ziegler
Wer wird Nachfolger von Susanne Führer? Quelle: Alex Sorokin
Adelheidsdorf

Die Bürgermeisterwahl in Adelheidsdorf verspricht spannend zu werden. Vermutlich werden drei Kandidaten um die Nachfolge von Bürgermeisterin Susanne Führer konkurrieren. Als Favoritin geht Heike Behrens (CDU) ins Rennen. Sie hatte bereits im Juli ihre Kandidatur angekündigt. Doch auch die SPD will einen Bewerber aufstellen. Gut möglich ist zudem, dass die Gruppe Skerra-FDP-BfA ebenfalls mit einem eigenen Kandidaten antritt.

Die Wahl findet am 27. September im Gemeinderat statt, sagte Susanne Führer, die seit dem Ende der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag offiziell keine Bürgermeisterin mehr ist. Ihre Aufgaben nehmen bis zur Wahl des Nachfolgers die beiden stellvertretenden Bürgermeister Uwe Kuschke (SPD) und Kurt Gärtner (BfA) wahr.

Bei den Sozialdemokraten ist die Ausgangslage klar. "Ich werde antreten", sagte Kuschke auf CZ-Nachfrage. "Das Dorf liegt mir am Herzen und ich hätte die Zeit für das Amt", sagte der 59-jährige Pensionär. Außerdem bringe er die Erfahrung als stellvertretender Bürgermeister mit.

Noch nicht so eindeutig positionierte sich die Gruppe um Kurt Gärtner, Walther Graetsch (FDP) und Siegfried Skerra. "Ich trete nur an, wenn es außer Frau Behrens noch einen zweiten Kandidaten gibt", sagte Gärtner. Da SPD-Mann Kuschke gegenüber der CZ angekündigt hat, seinen Hut in den Ring zu werfen, muss also auch mit Gärtner gerechnet werden. Warum er seine Kandidatur von einem anderen Bewerber abhängig macht, begründete er etwas nebulös mit den Mehrheitsverhältnissen.

Vorschlagsberechtigt sind bei der Wahl nur die Fraktionen und Gruppen, die auch einen Sitz im dreiköpfigen Verwaltungsausschuss haben, also CDU, SPD und die Gruppe Skerra-FDP-BfA. Bleibt es bei dieser Konstellation, ist abermals kein Weg für Matthias Blazek (Grüne) frei, selbst bei der Wahl anzutreten. "Das zu erwartende Abstimmungsergebnis wird dem Bürgerwillen nicht gerecht werden. Die Wünsche der Bürger bei den zurückliegenden Kommunalwahlen rücken voraussichtlich erneut in die Ferne", kritisierte Blazek, der bei der Kommunalwahl 2016 mehr Stimmen von den Bürgern als Führer bekommen hatte.

Der Bürgermeister wird aber im Gemeinderat gewählt. Dort hat die CDU fünf der 13 Stimmen. SPD und die "bunte" Gruppe haben beide drei Stimmen. Die Grünen sind mit zwei Sitzen vertreten. Im ersten Wahlgang braucht der Gewinner die absolute Mehrheit, also sieben Stimmen. Kommen diese nicht zustande, reicht im zweiten Wahlgang die einfache Mehrheit, erläuterte Stefan Hausknecht von der Samtgemeinde-Verwaltung.

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