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Adelheidsdorf Kontinuität in Adelheidsdorf
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Adelheidsdorf Kontinuität in Adelheidsdorf
16:07 28.09.2018
Von Simon Ziegler
Quelle: David Borghoff
Adelheidsdorf

ADELHEIDSDORF. An der Spitze der Gemeinde Adelheidsdorf hat auch in den kommenden Jahren eine Frau das Sagen. Die 50-jährige Heike Behrens (CDU) hat am Donnerstag das Zepter von Susanne Führer übernommen. Der Gemeinderat entschied sich bei der Wahl zur neuen Bürgermeisterin für eine Kandidatin mit viel Erfahrung auf lokalpolitischem Terrain. Behrens sitzt die vierte Wahlperiode im Adelheidsdorfer Gemeinderat, seit der vergangenen Kommunalwahl ist die Dasselsbrucherin zudem Vorsitzende des Wathlinger Samtgemeinderates.

Rund 40 Zuhörer hatten am Donnerstag die rund einstündige Sitzung des Gemeinderates im Dorfgemeinschaftshaus in Großmoor verfolgt. Als Behrens im zweiten Wahlgang gewählt wurde, gab es viel Applaus der Bürger. Zunächst hatte es bei der geheimen Abstimmung nach einer knappen Sache ausgesehen. Im ersten Wahlgang bekam Behrens fünf Stimmen. Auf SPD-Kandidat Uwe Kuschke entfielen vier Stimmen, bei einer Enthaltung bekam Kurt Gärtner (BfA) drei Stimmen. Gärtner teilte anschließend mit, im zweiten Wahlgang, bei dem die einfache Mehrheit genügte, nicht mehr anzutreten. Der Weg für Behrens war frei. Acht Ratsmitglieder votierten für die Christdemokratin. Kuschke bekam erneut vier Stimmen, ein Ratsmitglied enthielt sich. Behrens ist bis zur Kommunalwahl im Jahr 2021 gewählt.

Bei den stellvertretenden Bürgermeistern bleibt alles beim Alten. Kuschke und Gärtner werden die neue Verwaltungschefin in repräsentativen Angelegenheiten vertreten. Alle drei bilden zusammen den wichtigen Verwaltungsausschuss.

Behrens hat sich für die kommenden Jahre einiges vorgenommen. "Adelheidsdorf soll möglichst schuldenfrei bleiben", sagte sie gestern der CZ. Außerdem will sie sich dafür einsetzen, dass die Gemeinde weiterhin moderat wachse, also in Baugebiete investiert wird. Zudem verfolgt sie das Ziel, dass "der Adelheidsdorfer Schulstandort auf Dauer erhalten bleibt". Auch das Thema Suedlink werde die kommenden Jahre eine große Rolle spielen. Behrens macht sich dafür stark, dass die Stromtrasse so verlegt wird, dass die Folgen für die Bürger möglichst gering sind. Insgesamt sei die Gemeinde auf einem guten Weg, lobte sie den Kurs ihrer Vorgängerin.

Behrens ist gelernte Industriekauffrau, sie arbeitet bei der "Hubergroup", früher Hostmann-Steinberg, in Klein Hehlen im Versand. Das Unternehmen stellt Druckfarben her. Ihr Mann betreibt einen landwirtschaftlichen Hof in Dasselsbruch. Die Eckpfeiler sind Bullenmast und Ackerbau. Heike Behrens hat zwei Söhne.

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