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Adelheidsdorf Wiswe bringt Baugenehmigung für Adelheidsdorfer Dorfladen mit
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Adelheidsdorf Wiswe bringt Baugenehmigung für Adelheidsdorfer Dorfladen mit
15:49 05.02.2014
Von Simon Ziegler
Gute Laune in Adelheidsdorf: Landrat Klaus Wiswe (rechts) überreicht Winfried Winter von der Arbeitsgruppe die Baugenehmigung für den Dorfladen – zur Freude von Bürgermeisterin Susanne Führer.  Quelle: Simon Ziegler
Adelheidsdorf

Darin befand sich die ersehnte Baugenehmigung des Landkreises für den Adelheidsdorfer Dorfladen. Denn dieser, so der Landrat, soll für die Gemeinde ein wichtiger Kommunikationsort werden.

Rund 130 Gäste waren der Einladung der Gemeinde zum Empfang in der Sporthalle gefolgt. Bürgermeisterin Susanne Führer betonte in ihrer Rede das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger in Adelheidsdorf. 2013 gelang es der Gemeinde, in das Dorferneuerungsprogramm des Landes aufgenommen zu werden, was Perspektiven für das Dorf eröffne. Auch die Macher des Dorfladens würdigte Führer. "Es freut mich besonders, dass unser Dorfladen als ein großes Zukunftsprojekt in die Realisierungsphase geht. Wir haben Kapital aus der Bevölkerung zusammen bekommen. Wir haben den Förderbescheid aus Verden, damit der Umbau beginnen kann. Wir haben ganz fleißige Helfer, die sich Tag und Nacht über die Realisierung Gedanken machen", sagte die Bürgermeisterin. Das hat sich gelohnt: Denn für den Dorfladen gibt es mit der Baugenehmigung keine größeren Hürden mehr. Der Laden soll im Frühjahr eröffnen.

Zudem betonte sie die Anstrengungen, um Familien davon zu überzeugen, in Adelheidsdorf zu leben. Dazu gehörten die "recht günstigen Grundstückspreise von 63 Euro pro Quadratmeter und die Kinderbetreuung. Seit Anfang Januar ist die Krippe gegenüber dem Kindergarten im Haus von Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube in Betrieb. Zu Landrat Wiswe sagte Führer: "Wir hatten sehr frühzeitig eine Krippengruppe für 15 Kinder eingerichtet. Es war klug von Ihnen darauf hinzuweisen, dass das nicht genug sein würde."

Der Landrat selbst führte aus, dass inzwischen ein Krippenplatz-Angebot für 48 Prozent aller Kinder im Kreis zur Verfügung stehe. Auch DSL-Versorgung und ÖPNV sprach Wiswe an. "Wenn wir erreichen wollen, dass junge Familien zu uns kommen, müssen wir uns um diese Themen kümmern."