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Adelheidsdorf Züchter in Adelheidsdorf auf der Suche nach "frischem Blut"
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18:26 22.07.2018
Quelle: Birgit Stephani
Adelheidsdorf

Wouter-Jan van Ansem ist extra aus den benachbarten Niederlanden nach Adelheidsdorf angereist. Der Hobbyzüchter ist auf der Suche nach "frischem Blut" für seine eigene Zucht. Bereits seit Jahrzehnten haben es ihm die Kaltblüter angetan, besonders die Schleswiger. "Sanfte Riesen" nennt er die kräftigen Pferde, die sich gerade vor seinen Augen auf dem Viereck dem Publikum und der Jury präsentieren.

An diesem Samstag waren es rund 30 Stuten und Fohlen, die auf die Aufnahme ins Stammbuch für Kaltblutpferde Niedersachsen hoffen.

Für Züchter ist dieser Termin besonders wichtig, denn hier wird der Grundstein für die weitere Zuchtkarriere gelegt. Jeder Züchter hofft auf eine möglichst gute Einstufung. Denn je besser Stute und Fohlen von der Prüfungskommission beurteilt werden, desto besser ist ihr Wert für die spätere Zucht.

Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Schleswiger, Hannoversches Kaltblut, Schwarzwälder Füchse und Freiberger sind beim Schautag in Adelheidsdorf vertreten. Pferde, die zwar sogar oftmals kleiner sind, als die hierzulande so bekannten Hannoveraner, die aber aufgrund ihrer Körpermasse grundsätzlich schon einmal beeindrucken. Reine Größe ist in diesem Fall eben nicht alles.

Die Hufe zeigen die Dimensionen und sind teils doppelt so groß wie die der Warmblut-Kollegen. An Eleganz fehlt es den Riesen allerdings nicht. Wenn sie wollen und ihre ganze Masse in Fahrt bringen, dann bebt der Boden und der Sand fliegt.

Derjenige, der das Pferd vorführt, kommt mächtig ins Schwitzen, wenn die Kaltblüter ihre ganze Kraft zeigen. Die Fohlen laufen frei neben der Mutter – oft auch dahinter, davor oder einfach kreuz und quer. Das ist allerdings egal. Die Prüfer beurteilen den Körperbau, die Bewegungen oder wie es van Ansem nennt: "das Gesamtpaket".

In Adelheidsdorf hat Züchter van Ansem durchaus Kaltblut-Nachwuchs gesehen, der ihm generell zusagt. Bei manchen Fohlen allerdings urteilt er für sich selbst "zu klein". Der Niederländer liebt die kräftigen Pferde unter den Kaltblütern. "Das müssen echte Kraftpakete sein", betont von Ansem. Ob eines der vorgestellten Pferde für seine eigene Zucht infrage kommt, kann er noch nicht abschließend sagen. "Da muss ich noch einmal ein paar Nächte drüber schlafen."

Von Birgit Stephani

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