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Nienhagen Bütenhorst-Ausbau soll im Juni beginnen
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Bütenhorst-Ausbau soll im Juni beginnen
17:35 10.02.2012
Die B¸rgerversammlung zum Nienh‰ger Baugebiet B¸tenhorst I erfreuite sich regen Besucherinteresses. Quelle: Peter M¸ller
Nienhagen

Schließlich soll es auch an den Geldbeutel der Anlieger der Straßen Bütenhorst, Heinz-Hartmann-Weg, Kolpingweg, Marta-Astfalck-Vietz-Weg, Maria-Moos-Gasse und Friedrich-Schulze-Weg gehen, die 90 Prozent der Kosten zu tragen haben.

Dementsprechend groß war am Mittwoch das Interesse der 49 Anlieger. Insgesamt 54 Besucher nahmen das Informationsangebot der Gemeinde an und trugen ihre Wünsche per Abstimmung vor. „Der Rat wird, wo immer es geht, ihre Entscheidungen berücksichtigen“, versprach Makel. „Vor allem fühle ich mich dem Wohl der Kinder verpflichtet, die ihren zentralen Spielplatz erhalten werden.“

Tiefbau-Ingenieur Lothar Niebuhr von der Samtgemeinde informierte über sämtliche Details der Planungen und ließ permanent abstimmen. So sollen die Fahrbahnen mit Ausnahme der Stichstraßen fünf Meter Breite haben und als Tempo-30-Zonen ausgewiesen sein, weil so das Parken auf der Straße und Begegnungsverkehr möglich ist. Die Hofeinfahrten werden zwischen fünf und 6,50 Meter betragen. Reinen Spielstraßen wurde eine Absage erteilt, vor allem, weil zusätzlich teurer Parkraum geschaffen werden müsste. Der Heinz-Hartmann-Weg, der Kolpingweg und die Maria-Moos-Gasse sollen zur Verkehrsberuhigung farblich abgesetzte Schwellen bekommen. Die Stichstraßen werden drei Meter breit sein. Die einseitigen 2,50 Meter breiten Randstreifen aller Straßen sind reine Versickerungsflächen und dürfen nicht zum Parken genutzt werden. Sie sollen mit Findlingen versehen werden. Alle Eigentümer sind verpflichtet, auf ihrem Grund und Boden einen Baum zu pflanzen.

Makels Wunsch nach weiteren Bäumen auf den Versickerungsflächen wurde nicht entsprochen. Wer will, kann pflanzen, muss dies aber in Eigenregie nach Rücksprache mit der Gemeinde tun. Asphalt als Fahrbahnbelag wurde eine Absage erteilt. Da die Versorgungsleitungen unter den Fahrbahnen liegen, fiel die Bürgerentscheidung auf gerumpeltes Betonpflaster in anthrazit und rotbraun. Die Anwohner sprachen sich gegen Einrampungen an den Straßeneinmündungen aus, stimmten aber für Hochborde. Einigkeit herrschte auch darüber, dass die Einmündung des Heinz-Hartmann-Weges in die Straße Bütenhorst großzügiger gestaltet werden soll.

Von Gert Neumann