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Nienhagen Car-Sharing in Nienhagen wird konkret
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16:39 24.08.2018
Das Car Sharing in Nienhagen steht in den Startlöchern. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Nienhagen

NIENHAGEN. Das Car-Sharing-Projekt in Nienhagen wird immer konkreter. Bürgermeister Jörg Makel hat mitgeteilt, dass Privatleute ab dem 1. September über den Verein "Greenhagen" Autos ausleihen können.

Er habe vier gebrauchte Autos gekauft, sagte Apotheker Mehran Arjomand, der als Investor des Car-Sharing-Projektes auftritt. Er hat nach eigenen Angaben rund 45.000 Euro investiert. Bei den Wagen handelt es sich um zwei Elektro-Fahrzeuge der Marke Citroen, einen gasbetriebenen Dacia Logan Kombi und einen Opel Vivaro (Diesel), einen Neunsitzer, der auch für Vereine interessant sein könnte. "Es wäre schön, wenn wir mit dem Car Sharing die Anzahl der Autos in der Samtgemeinde reduzieren könnten", sagte Arjomand.

Das Prozedere ist noch etwas umständlich, räumt Makel ein. Zunächst müssen interessierte Nutzer Mitglied im Greenhagen-Verein werden. Der Jahresbetrag liegt bei 12 Euro. Die Dokumente gibt man unterschrieben in der Oliven-Apotheke ab. Auch eine Kopie des Führerscheins müssen Car-Sharing-Nutzer vorlegen. Sind die formalen Dinge geklärt, bezahlt man in der Apotheke, wo es auch die Autoschlüssel gibt. Ein halber Tag kostet 10 Euro, ein ganzer 20 Euro. Die Autos können online vorbestellt werden.

Geplant ist das Car Sharing zunächst als Testphase von einem halben Jahr. Wird das "Auto-Teilen" gut angenommen, folgen weitere Schritte. Auch eine Professionalisierung des Bezahlsystems ist angedacht. Bei großen, kommerziellen Anbietern läuft die gesamte Abwicklung übers Smartphone. Ob es in Nienhagen eines Tages in diese Richtung geht, bleibt abzuwarten. "Wir haben bei der Leader-Region einen Antrag auf Förderung gestellt", sagte Makel. Er verweist darauf, dass alleine eine Buchungssoftware 2000 Euro kostet. Die Gemeinde, die das Projekt finanziell unterstützt, wird ein Fahrzeug an zwei Vormittagen in der Woche mieten, auch die Nienhäger Tafel will ein Auto nutzen. Mehr Infos gibt es unter www.greenhagen.de.

Von Simon Ziegler

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