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Nienhagen Feuer zerstört Scheune in Nienhorst – Brandstiftung?
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Feuer zerstört Scheune in Nienhorst – Brandstiftung?
10:43 21.08.2018
Glück im Unglück. Falk-Tobias Hempe ist froh, dass keine Menschen oder Tiere zu Schaden gekommen sind. Quelle: Birgit Stephani
Nienhorst

Doch der Zimmermann sieht auch das Positive: „Es kamen keine Menschen oder Tiere zu Schaden. Und das Gefühl, dass vor allem die Feuerwehr so schnell da war, gibt einem doch ein Gefühl von Sicherheit.“

Die 240 Quadratmeter große Scheune auf dem Bauernhof wurde bei dem Brand vollständig zerstört. Hempe hatte dort ältere Strohballen und landwirtschaftliche Geräte gelagert. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im sechsstelligen Bereich.

Mit dem Sicherheitsgefühl für Hempe und seine Lebensgefährtin ist es seit der Brandnacht vorbei. „Man schläft höchstens eine Stunde. Dann wird man wach und horcht, ob alles in Ordnung ist“, sagt er. Und ein weiteres Gefühl von Angst hat sich in sein Leben gemischt, die Angst, „dass da jemand rumläuft, der jetzt sogar Gebäude anzündet.“ Hempe ist sich fast sicher, dass es Brandstiftung war. Schon mehrmals habe es in der Vergangenheit in der Umgebung gebrannt, das seien allerdings nur Büsche und Böschungen gewesen. Doch aus Gesprächen mit Feuerwehrkräften weiß er: „Brandstiftern reichen kleine Bränden irgendwann nicht mehr. Irgendwann wollen sie mehr.“

Ob es wirklich Brandstiftung war, ist noch unklar; die Polizei ermittelt auch in diese Richtung. In den kommenden Tagen wird der Brandort untersucht. So lange darf die Brandstätte nicht betreten werden.

Die Pferde befinden sich derzeit auf einer Weide. „Dort waren sie zum Glück auch, als das Feuer ausbrach.“ Und doch sind Stroh- und Heuballen in Flammen aufgegangen, Arbeitsmaterial, ein Anhänger und ein neuwertiges Gerüst, das Hempe für seinen Beruf braucht, wurden Opfer der Flammen. Besonders weh tut es ihm um einen Radlader, den er erst vor drei Jahren angeschafft hat. „Der hat Totalschaden“, sagt er mit Blick auf das ausgebrannte Fahrzeug. Insgesamt hatte er allerdings Glück. „Es brannte der Teil der Scheune, den man am besten verschmerzen kann und daher nur als Abstellfläche genutzt wurde.“ Doch die Angst bleibt, dass beim nächsten Mal das Haus brennen könnte. (bis)

Von Birgit Stephani

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