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Nienhagen Haushalt verabschiedet: Nienhagen peilt "schwarze Null" an
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Haushalt verabschiedet: Nienhagen peilt "schwarze Null" an
16:47 19.12.2016
Von Simon Ziegler
Nienhagen

Nachdem in der Vergangenheit teilweise mit einem Millionen-Defizit geplant wurde, steht jetzt nur noch ein „Mini-Minus“ von rund 43.000 Euro im Etat. „Wir nähern uns damit deutlich der ‚schwarzen Null‘, die wir für 2018 fest im Auge haben“, sagte Bürgermeister Jörg Makel.

Im Unterschied zu 2016 wird in Nienhagen wieder mehr investiert. Das Investitionsvolumen liegt bei gut 800.000 Euro. Davon werden allein 550.000 Euro in den evangelischen Kindergarten gesteckt. „Das Geld investieren wir in den Neubau einer Krippengruppe mit einem zusätzlichen Besprechungsraum für die Erzieher und in die Sanierung des Altbaus“, erläuterte Makel. Größere Posten im Haushalt sind ferner der Endausbau „Bukowiner Ring“ mit 85.000 Euro, Spielgeräte für Kinderspielplätze (34.000 Euro) und die Herstellung des Parkplatzes am Herzogin-Agnes-Platz (30.000 Euro).

„Wir werden in der Lage sein, auch 2017 über 30.000 Euro in die Förderung von Vereinen und Verbänden zu geben. Zudem planen wir den Beginn des Austausches der Flutlichtanlagen auf dem Sportplatz und wollen zunächst auf dem Traninigsplatz, der vor allem von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, die veraltete Flutlichtanlage gegen LED austauschen. Hierzu haben wir 17.000 Euro eingestellt“, benennt Makel weitere Ausgaben. Außerdem soll die technische Ausstattung des Hagensaals erneuert werden. „Trotz weiterhin angespannter Finanzlage investieren wir vor allem in den Ausbau der Kitas, fördern Vereine und erhalten den Hagensaal als attraktiven Veranstaltungsraum“, so Makel.

Auffällig ist, dass es der Gemeinde gelungen ist, die Belastung im Bereich der Kassenkredite deutlich zu reduzieren. Kaum eine andere Gemeinde hatte zuletzt das „kommunale Girokonto“ so überzogen wie Nienhagen. Die Kassenkredite liegen – nach über 5 Millionen im Jahr 2015 – für 2017 noch bei 1,5 Millionen Euro, sagte Kämmerer Thorsten Borchers. Das liege an einer hohen Gewerbesteuer-Nachzahlung.