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Nienhagen K+S-Antrag: Nienhagen macht Einwände geltend
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen K+S-Antrag: Nienhagen macht Einwände geltend
05:17 15.02.2018
Von Simon Ziegler
Der Bergbaukonzern K+S hat die Begrünung des Wathlinger Kalibergs beantragt. Die Gemeinde Nienhagen hat mehrere Kritikpunkte. Quelle: David Borghoff
Nienhagen

„Wir sehen im Antragsverfahren noch erhebliche Defizite. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre eigentlich noch gar keine Diskussion darüber zu führen, welche Wege Transporter mit Abdeckmaterialien wählen“, sagte Makel zum Thema Verkehrsbelastung. „Zunächst wäre hinreichend und nachvollziehbar zu klären, wie sich die Kalihalde derzeit darstellt. Wir sind überzeugt, dass der Antragsteller hier noch weitreichende Daten liefern kann, die uns erst dann die endgültige Bewertung des Antrages erlauben“, so der Bürgermeister.

Die Gemeinde Nienhagen sieht zudem die Gefahr, dass eine weitergehende Versalzung des Grundwassers keineswegs ausgeschlossen werden könne. Weitere Kritikpunkte kommen dazu: „Wir widersprechen dem Vorhaben, belastete Wässer aus anderen Lagerorten in das hiesige Bergwerk zu verpressen, die Probleme vor Ort sind groß genug – Material zum Versatz ist vor Ort ausreichend vorhanden“, sagte Makel. Die Gemeinde widerspreche zudem dem Plan, vor, während oder nach dem Vorhaben salzhaltige Wasserfrachten in die Fuhse zu leiten.

Für den Fall, dass Transporte zur Halde stattfinden, müsse gemeinsam mit dem Antragsteller, dem Land Niedersachsen und den betroffenen Gemeinden eine für alle tragbare Lösung gefunden werden, fordert die Gemeinde Nienhagen. „Dabei schließen wir jegliche Varianten aus, die das Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet Brand nachteilig beeinträchtigen“, so Makel. Ein Transport auf der vorhandenen Grubenanschlussbahn müsse geprüft werden.

Die Beratung des Ausschusses verfolgten rund 60 Bürger. Der Rechtsanwalt Frank Niederstadt aus Hannover und der Umweltgutachter Thomas Bogon stellten die juristische und die technische Seite des Vorhabens vor. Die endgültige Stellungnahme der Gemeinde soll der Rat in der kommenden Woche verabschieden.

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