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Nienhagen Makel kritisiert "Alleingänge"
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Makel kritisiert "Alleingänge"
17:06 12.02.2015
Von Simon Ziegler
Nienhagen

Mit Alleingängen meint er seinen Wathlinger Amtskollegen Torsten Harms (CDU). Der hatte vorgeschlagen, dass die Laster aus dem Großraum Hannover in Ehlershausen von der B3 abfahren und über den Röhndamm Wathlingen ansteuern. Statt weiter über die K59 nach Nienhagen zu fahren, sollten die Lkw südlich des Naturschutzgebietes Brand zur L311 geleitet werden. Dazu müsste ein neuer Wirtschaftsweg angelegt werden.

"Mit der Gemeinde Nienhagen ist eine Variante, die von der Elwerathstraße entlang des Naturschutzgebietes führt, bisher nicht abgestimmt. Schön, wenn Herr Bürgermeister Harms diese Variante als Lösung ansieht. Aber bevor er sie präferiert, wäre es gut, diese mit der Gemeinde Nienhagen auch abzustimmen", sagte Makel. Allein aus naturschutzfachlicher Sicht habe er allergrößte Bedenken. "Ich kann mir kaum vorstellen, dass diese Variante Zustimmung auch bei den Aufsichtsbehörden erfährt", erklärte der SPD-Politiker.

In Hänigsen, Nienhagen und Wathlingen wird derzeit über die Verkehrsbelastung diskutiert. K+S will den Kaliberg mit Bauschutt und Erde bedecken und anschließend bepflanzen. Ab 2017 wird mit den ersten Anlieferungen per Lastwagen gerechnet.

Uetzes Bürgermeister Werner Backeberg hatte angeregt, dass der Bauschutt auf dem Elwerath-Gelände umgeladen und über die Schiene zur Halde angeliefert wird – für Makel eine interessante Lösung, die geprüft werden müsse.