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Nienhagen Nienhäger Kirchentheater steht wieder auf der Bühne
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11:28 07.11.2014
Von Simon Ziegler
Quelle: Alex Sorokin
Nienhagen

Das erste Mal trat die Theatergruppe St. Laurentius im Jahr 2005 auf. „Damals gab es nur drei Aufführungen“, erinnert sich Diakon Sven Gutzeit. Seitdem ist alles viel größer geworden, immer mehr Theaterfreunde wollen sich die Stücke anschauen. Jetzt steht ein Jubiläum an, die Laienschauspieler sind zum zehnten Mal auf der Bühne. Am Freitagabend findet die Premiere statt. Insgesamt sechs Aufführungen sind angesetzt.

Wie gut eine Theatergruppe beim Publikum ankommt, lässt sich leicht an den Besucherzahlen ablesen. Die Nienhäger gehen jedenfalls mit reichlich Vorschusslorbeeren in die Aufführungen. Fünf der sechs Vorstellungen sind schon restlos ausverkauft. Nur für die Nachmittagsshow am Samstag, 15. November, gibt es bei Schreibwaren Müller noch Karten.

„Ich hätte nie gedacht, dass es einmal so groß wird“, sagt Gutzeit, der Regie führt und eine kleine Rolle übernimmt. „Der Butler und die Elfe“, heißt das Stück von Karin C. Schomogyi. Die Geschichte geht so: Eine Elfe verliert am Waldrand ihren Zauberstab, der von Elvira von Wechtenbrecht gefunden und zurückgegeben wird. Als Dankeschön hat jeder Hausbewohner einen Wunsch frei. Klar, dass mitunter seltsame Wünsche in Erfüllung gehen. „Es ist eine Komödie. Wir wollen, dass sich die Leute amüsieren“, sagt Gutzeit. Das ist in den vergangenen Jahren oft gelungen. Die Theatergruppe umfasst ein Dutzend Darsteller. Vom Polizisten über den Finanzfachmann bis zur Krankenschwester ist es eine bunte Truppe, die seit Jahren zusammen ist.

Rund 60 Ehrenamtliche packen mit an. Neben den Schauspielern kümmert sich das „Team dahinter“ um Katrin Frank, Ulrike Landsberg und Franziska Lehmann um den reibungslosen Ablauf. Denn zu tun gibt es viel: Der Hagensaal wird passend zum Stück dekoriert, die Bühne wird gestaltet, das Küchenteam versorgt die Gäste.

10 Euro Eintritt kosten die Tickets. Das Geld wird auch gebraucht. Denn für zwei Drittel der Diakonenstelle von Sven Gutzeit muss die Nienhäger Kirchengemeinde selbst aufkommen. Das wird über Spenden finanziert – und das jährliche Theaterstück.