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Nienhagen Nienhagen hat ein Herz für Insekten
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04:00 22.02.2018
Von Carsten Richter
Nienhagen

"Wir wollen dabei mit der Samtgemeinde zusammenarbeiten", sagte Nienhagens Bürgermeister Jörg Makel im Rat. Außerdem sollen externe Berater wie das Celler Bieneninstitut bei der Planung und Umsetzung hinzugezogen werden. "Über den Fortschritt wird die Arbeitsgruppe den Verwaltungs- und Fachausschuss ständig informieren", so Makel.

Die SPD-Fraktion in Nienhagen hatte im Oktober zunächst den Antrag der Grünen in der Samtgemeinde unterstützt, die im Juni 2017 erstmals die Entwicklung zu einer Bienenfreundlichen Kommune vorgeschlagen hatten. "Oberziel müssen eine ganzjährige Sicherstellung und Ausdehnung des Nahrungsangebotes für Insekten sowie eine – am besten über die Grenzen unserer Kommune hinausreichende – Vernetzung von Biotopen insbesondere für Wildbienen sein", heißt es in dem Antrag der Nienhäger SPD. Zu diesem Zweck seien "vielerlei Mittel und Wege" denkbar und notwendig.

Mit dem Beschluss folgt der Rat in Nienhagen außerdem einem Antrag der FDP vom November. Dieser sieht "die Anlage von Grünstreifen zwischen Wegen und Ackerflächen" vor, auf denen sich Insekten und Kleintiere ansiedeln sollen. Darüber hinaus haben die Liberalen in der Gemeinde beantragt, beispielsweise die "Twegte-Wiese", Teilflächen des Bürgerparks und der Discgolf-Anlage sowie breite Straßen und Wege innerorts als neue natürliche Lebensräume aufzuwerten. Mit ihrem Antrag verbietet die FDP zugleich das Mähen der Randstreifen durch den Bauhof beziehungsweise durch die Anwohner und den Einsatz von Herbiziden.

Die Beschlüsse des Gemeinde- und Samtgemeinderates gehen auf die Berichte über massives Insektensterben in Deutschland zurück. Demnach hat die Gesamtmasse der Fluginsekten seit 1990 um mehr als 75 Prozent abgenommen. Ursache könnten Stickstoffverbindungen sein, die als Düngemittel in der Landwirtschaft eingesetzt werden.

Die Gemeinde Nienhagen wird im Antragsverfahren zur Abdeckung des Wathlinger Kalibergs mehrere Einwände erheben. Das teilte Bürgermeister Jörg Makel nach der Sitzung des Bauausschusses am Dienstag im Hagensaal mit.

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