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Nienhagen Ratsmitglieder sollen nicht (noch) weniger bekommen
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Ratsmitglieder sollen nicht (noch) weniger bekommen
17:11 14.06.2017
Von Simon Ziegler
Nienhagen

„Mit Blick auf den politischen Nachwuchs und auf unsere eigene Arbeit wäre das kein gutes Signal“, begründete Peter Mahler das Nein der Sozialdemokraten. „Wenn wir ein Zeichen setzen wollen, dann lasst uns doch spenden“, schlug er stattdessen vor. Allerdings müsste sich der Rat dann auf einen gemeinsamen Spendenzweck einigen, was wohl schwierig werde, so Mahler.

Auch Thomas Müller (Grüne) hält von einer Reduzierung der Aufwandsentschädigung nichts. Er sagte, dass er für seine politische Arbeit auf einen Stundenlohn von 3,50 Euro komme. „Das richtige Signal ist es, dass wir uns mit ganz viel Mühe in die politische Arbeit reinknien“, so Müller. Bürgermeister Jörg Makel (SPD) hatte sich bereits nach Bekanntwerden des Antrags kritisch geäußert. Die Arbeit der Ratsmitglieder sei viel höherwertiger einzuschätzen als die vergleichsweise mickrige Entschädigung.

Dagegen blieb CDU-Fraktionschef Hauke Hauschildt bei seiner Linie. „Wir sind unverändert der Auffassung, dass wir Ratsmitglieder einen Beitrag leisten können. Der Antrag ist sachgerecht“, sagte er am Dienstag. Begründet wurde der Vorstoß auch damit, dass nur wenig Geld im Haushalt vorhanden sei, um die sogenannten freiwilligen Leistungen zu finanzieren.