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Nienhagen Therapiegarten kommt doch
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Nienhagen Therapiegarten kommt doch
16:46 20.09.2013
Nienhagen

Doch grünes Licht für den Therapiegarten in Nienhagen. Nachdem es im Bauausschuss der Gemeinde Nienhagen Ende August bei der Abstimmung nur einen Stimmengleichstand für den geplanten Park hinter dem Seniorenheim am Herzogin-Agnes-Platz gegeben hatte, votierte der Verwaltungsausschuss der Gemeinde jetzt für die Freigabe von 15.000 Euro. Voraussetzung ist allerdings, dass Bürger bereit sind, sich bei der Entwicklung des Projekts zu beteiligen. „Ich strebe dazu die Gründung eines Fördervereines an, wie er bereits aus dem Hause der Seniorenresidenz vorgeschlagen wurde“, sagte Bürgermeister Jörg Makel.

Er freue sich, dass ältere Menschen hier künftig Spaziergänge machen können und hautnah Natur erleben dürfen. Mit dem Sockelbetrag von 15.000 Euro sollen ein Plan für den kleinen Park erstellt und Wege angelegt werden. „Alles Weitere drumherum soll sich dann entwickeln“, sagte Makel. So könnten dort Ausgleichsmaßnahmen nicht nur für öffentliche Projekte, sondern auch Ersatzpflanzungen etwa für gefällte Bäume von Privatpersonen vorgenommen werden. „Es geht nicht nur um die Wege, rechts und links wird es bunt werden“, sagte der Bürgermeister. Er freue sich über die positive Entscheidung, weil sie die Grundlage für eine infrastrukturelle Weiterentwicklung des Ortskerns sei.

Der Rat der Gemeinde Nienhagen stimmte am Dienstag dem Kauf einer Wiese hinter dem Dorfplatz zu. Damit kann der bereits bestehende Bebauungsplan jetzt umgesetzt werden. Er umfasst rund 15.000 Quadratmeter. Ein Zuschnitt liegt noch nicht vor, aber Makel geht davon aus, dass rund 20 Grundstücke angeboten werden können. So könnte der Dorfkern verdichtet und Grundstücke verkauft werden, ohne durch Entwicklung weiterer Baugebiete im Außenbereich die Fläche für Naherholung weiter zu reduzieren. Ein Teil der Fläche solle so entwickelt werden, dass die Häuser für ältere Menschen attraktiv seien.

Der Rat beschloss zudem, der Straße im Bebauungsplan-Gebiet „Hinter dem Friedhof“, wo demnächst Grundstücke angeboten werden sollen, den Namen „Bukowiner Ring“ zu vergeben. Der Ortsverband der Buchenlanddeutschen hatte die Gemeinde gebeten, eine Straße in Nienhagen so zu benennen, dass sie einen Bezug zu ihrer alten Heimat darstellt. „Der Rat ist dieser Anregung jetzt gefolgt“, sagte Makel.

Von Joachim Gries