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Wathlingen Bauabfälle im Wald entsorgt
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Bauabfälle im Wald entsorgt
05:40 20.02.2018
Von Carsten Richter
Illegale Müllentsorgungen wie hier am Uetzer Weg in Wathlingen sind trauriger Alltag. Quelle: Oliver Knoblich
Wathlingen

Zu sehen sind Styropor- und Holzplatten, Fensterrahmen, eine Toilettenschüssel und weiteres Material in blauen Säcken.

"Das sieht nach einer Lkw-Ladung aus", vermutet Peter Schiefke, Sachgebietsleiter beim Zweckverband Abfallwirtschaft (ZA). Wie groß die abgeladene Menge ist, ließ sich gestern nicht beziffern. "Die Entsorgung ist wegen des Umfangs sehr zeitaufwändig", so Schiefke. Heute aber soll der Abfall beseitigt werden.

Erst nach der Entsorgung und der Feststellung des Gewichts könne das Bußgeld bemessen werden. Um den Täter zu ermitteln, ist der ZA auf Zeugen angewiesen. Wer einen Hinweis geben kann, wende sich an Peter Schiefke, Telefon (05141) 750 2780, oder die Polizei Wathlingen, Telefon (05144) 98660.

Illegale Müllentsorgungen gehören zum Tagesgeschäft des ZA. "Es vergeht keine Woche, in der wir nicht mindestens einen Hinweis bekommen", sagt Schiefke. Allein gestern seien ihm drei Stellen genannt worden. In Nienhagen zum Beispiel ist vergangene Woche wiederholt Abfall vor den Containern an der Straße Im Westfeld abgeladen worden. (car)

Es ist das große Thema in der Samtgemeinde Wathlingen: die geplante Abdeckung des Kalibergs. Nachdem das Unternehmen K+S die Antragsunterlagen beim Landesbergamt eingereicht hat, sind derzeit die Kommunen am Zug. Sie haben bis zum 15. März die Möglichkeit, Einwände vorzubringen. Das ist wichtig, denn wenn die Begrünung seitens der Behörden genehmigt ist, gibt es kaum noch Möglichkeiten, auf das Verfahren Einfluss zu nehmen. Da die Arbeiten am Berg mehr als 20 Jahre andauern könnten, ist es also dringend geboten, dass sich die Kommunalpolitik in diesen Tagen intensiv mit den Plänen des Bergbauunternehmens befasst.

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Mitten im Grünen am Rand des alten Ortskerns von Wathlingen lebt der Weltenbummler und Fotoreporter Andreas Pröve mit seiner Familie. Sein Haus wurde 1981 gebaut – als sich der 23-Jährige nach einem Motorradunfall in einer Spezialklinik für Rückenmarksverletzungen aufhielt und sich auf ein Leben im Rollstuhl vorbereitete. „Meine Freunde aus Wienhausen und Bockelskamp, wir hatten uns sonst immer in Bockelskamp mit unseren Motorrädern getroffen, trafen sich nun bei mir auf der Baustelle und bauten für mich ein barrierefreies Zuhause. Mein Leben hatte sich komplett geändert, aber meine Freunde sind geblieben“, resümiert Andreas Pröve. An Motorradfahren und an eine Berufstätigkeit als Tischler war nicht mehr zu denken.

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