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Wathlingen Bessere Busverbindung gewünscht
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Bessere Busverbindung gewünscht
16:22 21.09.2018
Von Andreas Babel
Bis hierhin und nicht weiter fahren die Busse aus Celle: Am Spörgenkamp am  Wathlinger Ortseingang ist Schluss- und Wendepunkt der Fahrt. Quelle: Julius von Bose
Wathlingen

Reichlich spät beschäftigen sich die Politiker des Wathlinger Rates mit dem Nahverkehrsplan des kommenden Jahres. Am Montag, 24. September, 19 Uhr, tritt das höchste Gremium der Gemeinde im Rathaus zusammen, um öffentlich über die Fortschreibung dieses Planes zu beraten. Und abzustimmen, ob man denn ein höherwertiges Angebot für seine Bürger wünscht. Die Differenzkosten müsste die Kommune dann selbst tragen. Vor mehr als zwei Monaten wurde die Gemeinde von der Landkreis-Verwaltung aufgefordert, bis zum 21. September eine Stellungnahme zu formulieren. Über eine etwaige Stellungnahme wird nun mit drei Tagen Verspätung diskutiert. Nach Ansicht von Bürgermeister Torsten Harms (CDU) stellt das aber kein Problem dar: „Wir kooperieren mit der Kreisverwaltung sehr gut. Gute Anregungen finden zu jeder Zeit einen Eingang in den neuen Nahverkehrsplan, da bin ich mir ganz sicher.“

Der Verwaltungssausschuss hatte am 14. August darüber beraten. Die Gemeinde ist mit den CeBus-Linien 600 und 1543 sowie der Regio-Bus-Linie 927 von der Fortschreibung des Plans betroffen. Harms dazu: „Mit der halbstündigen Anbindung an Celle und den Fahrten im Großraumtarif nach Ehlershausen und damit nach Hannover sind wir grundsätzlich zufrieden.“

Dennoch habe der Verwaltungsausschuss Verbesserungen gefordert: So solle der Halbe-Stunden-Takt zwischen Celle und Wathlingen im Plan festgeschrieben werden. Die Busfahrten sollten mindestens bis zur Oberschule verlängert werden. „Uns reicht die Haltestelle ,Spörgenkamp West‘ am Ortseingang nicht aus“, sagt Harms. Die Gemeinde Wathlingen fordert auch die Ausstattung mit digitalen Buszielanzeigen an den Bushaltestellen Uetzer Weg, Kolonie, Oberschule, Grundschule und Nienhagener Straße.

Doch Harms und die Gemeindepolitik fordern noch mehr: „Auf Grund der hohen Nachfrage von Schülern aus der Samtgemeinde Flotwedel und der Gemeinde Uetze sehen wir es als Notwendigkeit an, dass es eine Busverbindung gibt, die den Bereich der Leaderregion Aller-Fuhse-Aue verbindet. Im Fokus stehen dabei die Anschlüsse aus Richtung Bröckel in Richtung Uetze und aus Uetze/Hänigsen in Richtung Wathlingen.“ Der Wathlinger Verwaltungsausschuss fordert hier eine entsprechende Verbindung von der Oberschule in Richtung Hänigsen, die dann einen Anschluss an den S-Bahnhof Burgdorf zwingend sicherstellen muss.

Die Wathlinger Politik wünscht sich zudem sowohl vormittags als auch mittags eine Busfahrt nach Ehlershausen, um von dort per Bahn nach Hannover zu gelangen, um dort zum Beispiel Ärzte aufsuchen zu können. Von einer solchen Verbindung würden auch die Gemeinden Nienhagen und Adelheidsdorf profitieren.

Die Familie Alaya lebt in Wathlingen. Vater, Mutter und die drei Kinder bringen sich hier ein, lassen sich ausbilden und wollen der deutschen Gesellschaft etwas zurückgeben.

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