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Wathlingen CDU in Samtgemeinde Wathlingen wieder vor SPD
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen CDU in Samtgemeinde Wathlingen wieder vor SPD
17:48 12.09.2016
Von Simon Ziegler
Wathlingen

Auch in der Samtgemeinde Wathlingen gibt es wieder das im Kreis Celle übliche Bild: Schwarz vor Rot. Nachdem bei der Samtgemeinderatswahl 2011 die SPD knapp vorne lag, hat die CDU jetzt den Spieß umgedreht. Sie ist mit Abstand stärkste Kraft geworden, während die Sozialdemokraten fast fünf Prozent verloren haben. In absoluten Zahlen ausgedrückt hat die CDU annährend 1500 Stimmen mehr bekommen. Vor allem der Wathlinger Bürgermeister Torsten Harms erwies sich als Stimmenfänger. Er bekam 1882 Stimmen – die meisten aller Kommunalpolitiker, die für den Samtgemeinderat kandidiert hatten.

Nicht viel schlechter sieht es bei Jörg Makel aus. Auch der Nienhäger Bürgermeister erzielte mit 1803 Stimmen ein starkes Einzelergebnis. „Ich bin mit meinem Abschneiden sehr zufrieden. Für meine Partei hätte es der eine oder andere Prozentpunkt mehr sein können“, sagte Makel. „Die Zahlen für Herrn Harms und für mich zeigen, dass die Menschen uns beiden zutrauen, die politische Landschaft der Samtgemeinde zu gestalten. Vielleicht kann man das als Wählerauftrag für ein Miteinander begreifen. Insgesamt haben wir mit einem bunten Rat keine schlechten Erfahrungen gesammelt“, erklärte Makel.

Grüne, UWG und FDP werden in dem Gremium künftig jeweils drei Sitze haben. „Wir fühlen uns als der kleine Sieger“, sagte Alexander Hass, denn die UWG erzielte einen Stimmenzuwachs von 5,7 Prozentpunkten. „Wir sind auch etwas überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben. Jetzt wollen wir unsere Wähler nicht enttäuschen“, sagte Hass. Nachdem die Bürgerliche Liste im Vergleich zu 2011 deutlich geschrumpft ist, stellen die Grünen die drittstärkste Fraktion. „Mit dem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, erklärte Matthias Blazek. Noch mehr Grund zur Freude sei dem Umstand geschuldet, dass die AfD in der Samtgemeinde nicht angetreten war, so der Grünen-Politiker.

In den vergangenen Jahren hatte es im Samtgemeinderat wechselnde Mehrheiten gegeben. Damit sind Politik und Verwaltung nicht schlecht gefahren. Gut möglich, dass es bei diesem Prozedere bleiben wird. Jedenfalls gab es bis gestern noch keine konkreten Überlegungen, dass sich mehrere Kräfte zu einer Mehrheitsgruppe zusammenschließen könnten.

CDU: Torsten Harms, Susanne Führer, Elisabeth Binz, Caius Nicolaus Schleicher, Jürgen Heinrich Mohwinkel, Johann Heinrich Kesselhut, Heike Behrens, Hans-Joachim Boldt,Mario Paul, Michael Grieschek, Martin Thunich;

SPD: Jörg Makel, Monika Wendt, Uwe Kuschke, Rosemarie Mikolaiczak, Suzan Yilmaz, Peter Mahler, Anne Jäger-Klein, Petra Sievert-Jünke, Marianne Groffmann-Krumsiek;

Grüne: Matthias Blazek, Simone Welzien, Thomas Müller;

UWG: Alexander Hass, Hinrik Leinemann, Frank Zimmer;

FDP: Heinz-Henning Rode, Kurt Denecke, Beatrix Thunich;

Linke: Rico Hauschild;

Bürgerliche Liste: Ingrid Kantoks-Albert;

BfANW: Kurt Gärtner.