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Wathlingen Container für Wathlinger Kita-Kinder
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Container für Wathlinger Kita-Kinder
17:16 19.05.2015
Von Simon Ziegler
Wathlingen

Die Betreuung der Krippenkinder stellt die Gemeinden Nienhagen und Wathlingen vor Probleme. Während in Nienhagen wegen fehlender Krippen- und Kitaplätze in der vergangenen Woche Eltern vor dem Rathaus demonstrierten, denkt die Gemeinde Wathlingen jetzt darüber nach, Container aufzustellen, um den Nachwuchs betreuen zu können. Das Thema steht am Donnerstag, 28. Mai, auf der Tagesordnung des Gemeinderates.

Die Zahl der Kindergartenplätze sei ab dem 1. August nicht mehr ausreichend, schreibt die Verwaltung in einer Vorlage zur Ratssitzung. Die fehlenden Plätze haben dabei durchaus etwas mit den Problemen in Nienhagen zu tun, heißt es in Wathlingen. Denn die Notlösung mit dem Kess-Familienzentrum, das im Bereich der Tagespflege Kinder betreut, sei keine Variante mehr, weil Nienhäger Eltern dort selbst mehr Bedarf haben.

Sollte sich der Gemeinderat für die vorgeschlagene Lösung entscheiden, soll die Containeranlage am evangelischen Kindergarten Marienkäfer an der Kantallee aufgestellt werden. Die Container haben eine Grundfläche von 140 Quadratmeter, sagte Bürgermeister Torsten Harms. Darin könnte eine altersgemischte Gruppe betreut werden.

Nach seinen Angaben will die Gemeinde Wathlingen gebrauchte Container kaufen. In Wathlingen geht man davon aus, dass diese Containeranlage einschließlich Umsetzen Kosten in Höhe von etwa 50.000 Euro verursachen wird. Es müssten für die Ausstattung weitere finanzielle Mittel in Höhe von rund 15.000 Euro aufgebracht werden. Insgesamt sollen 70.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

Für den Fall, dass die Container nicht erworben werden können, soll eine Anmietung ins Auge gefasst werden. Entsprechende Preise sollen während der Ratssitzung vorgestellt werden, kündigte die Verwaltung an.

Harms glaubt, dass mit dieser Lösung alle leben können: „Es sind ordentliche Container. Das wichtigste ist, dass der Inhalt stimmt und die Mitarbeiterinnen tolle Arbeit leisten“. Er schätzt im Moment, dass die Container zwei oder drei Jahre für Krippen- und Kita-Kinder genutzt werden könnten.