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Wathlingen Samtgemeinde investiert in ihre Grundschulen
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06:05 04.01.2019
Von Simon Ziegler
Quelle: Simon Ziegler
Wathlingen

Kaliberg-Abdeckung in Wathlingen, Sanierung der Grundschule in Adelheidsdorf und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Großmoor: Das sind für Wathlingens Verwaltungschef Wolfgang Grube 2019 die wichtigsten Themen in der Samtgemeinde.

Kommende Woche Erörterungstermin

Größter Aufreger ist die geplante Begrünung der Kalihalde. Kommende Woche findet in der Congress Union in Celle der Erörterungstermin zur Haldenabdeckung statt. Dann werden unter Leitung des Landesbergamtes alle vorher eingebrachten Einwendungen und Stellungnahmen von Kommunen, Verbänden und Bürgern besprochen.

Mit dabei sind Vertreter der Samtgemeinde Wathlingen. „Wir haben auch Einwände vorgebracht“, sagt Grube. Seine Position zum Großprojekt des Bergbaukonzerns K+S ist indes klar. „Die Kalihalde wird irgendwann begrünt. Die Halde muss langzeitverwahrt werden. So liegen lassen kann man sie nicht“, kommentiert er die Lage. Ein in der Öffentlichkeit besonders heiß diskutiertes Thema ist die am Berg geplante Abfalldeponie. Die Wathlinger Bürgerinitiative fürchtet, dass die Gemeinde eine der größten Deponien Niedersachsens bekomme. Grube sieht das anders. „Das Land hat zu wenig Deponien. Wenn es umweltverträglich gemacht wird, macht es in Wathlingen Sinn“, so der Samtgemeindebürgermeister.

1,6 Millionen Euro für Grundschule Adelheidsdorf

Die größte Investition plant die Samtgemeinde in diesem Jahr im Grundschulbereich. Die Adelheidsdorfer Schule wird umgebaut, ein neuer Klassenraum und Büros werden geschaffen. Auch Leitungen und Elektrik werden erneuert. Außerdem wird die Schule barrierefrei. Insgesamt kostet die Sanierung 1,6 Millionen Euro, sagt Grube. Baubeginn soll in diesem Jahr sein.

Weitere Großprojekte sind die Sanierung der Papenhorster Straße (370.000 Euro) zwischen Papenhorst und Nienhagen sowie der Umbau des Feuerwehrgerätehauses
in Großmoor (250.000 Euro). An den Grundschulen Wathlingen und Nienhagen wird die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt (230.000 Euro). Die Samtgemeinde-Politik wird sich zudem mit einer Änderung des Flächennutzungsplans befassen, kündigt Grube an. Es geht um neue Bau- und Gewerbegebiete.

Wolfgang Grube will bis 2021 weitermachen

Unterdessen hat der SPD-Politiker erklärt, dass er die volle Amtszeit bis zum Jahr 2021 an der Spitze der Wathlinger Samtgemeinde-Verwaltung bleiben will – sofern es die Gesundheit zulässt. Nach seiner schweren Krankheit 2017 hatte Grube angedeutet, dass möglicherweise schon früher Schluss sein könnte. Doch diese Gedanken sind inzwischen vom Tisch, ihm gehe es gut, sagt der 68-Jährige. Ein Nachfolger wird also erst im Jahr 2021 gebraucht.

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