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Wathlingen Margot Krein ist Krippenberaterin
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Margot Krein ist Krippenberaterin
11:25 16.09.2013
Kindergarten-Leiterin Margot Krein zeigt, wie die Tische weggeklappt werden können, damit die Krippenkinder mehr Platz zum Spielen und Toben haben. Quelle: Karin Dröse
Wathlingen

„Für die Krippeneinrichtung wird viel Geld ausgegeben.“ Dass es möglichst sinnvoll geschieht, dabei möchte sie anderen Einrichtungen helfen. Kleine Kinder haben großen Bewegungsdrang. Deshalb hat die Marienkäfer-Krippe im Gruppenraum Tische, die hochgeklappt und an der Wand befestigt werden. Freie Bahn für Dreiradfahrer heißt es dann, wenn das Wetter nicht zum Spielen draußen geeignet ist. Eine Spielburg lädt dazu ein, sich im Treppensteigen zu probieren und gefahrlos die Aussicht von oben zu genießen. Anziehhilfen im Eingangsbereich erleichtern den Müttern die Arbeit: Die Kinder stehen auf einen kleinen Sockel und die Eltern können sich zum An- und Ausziehen der Kleinen setzen.

Nicht nur die räumliche Ausstattung, sondern auch die Eingewöhnung der Kleinsten in die Krippe ist wichtig. Zuerst bleiben die Neuen mit einem Elternteil in der Gruppe. Wenn das Kind Vertrauen geschöpft hat, verlässt Mutter oder Vater den Raum für ein paar Minuten. Dieser Zeitraum wird immer länger, so lange bis das Kind sich in der Gruppe wohlfühlt, spielt, isst und schläft. Mit vier bis sechs Wochen begleiteter Eingewöhnungszeit sollten Eltern rechnen, wenn sie ihr Einjähriges in die Krippe geben wollen.

Margot Krein stammt aus Wathlingen und schätzt die gute Zusammenarbeit mit Kirche, Schulen und Kindergärten. Dass sie gerne filzt und näht, kommt den Kindern beim kreativen Gestalten zugute. Außerdem mag die Kita-Leiterin in ihrer Freizeit Fahrradtouren durch die Gemeinde. (dr)

Von Droese Karin