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Wathlingen Minister antwortet auf Resolution zu Wathlinger Kaliberg: Abdeckung umweltverträglich
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Minister antwortet auf Resolution zu Wathlinger Kaliberg: Abdeckung umweltverträglich
17:19 07.09.2016
Von Christopher Menge
Quelle: Holger Hollemann
Wathlingen

Insbesondere aus Gründen des Gewässer- und Grundwasserschutzes halte er die geplante Abdeckung und anschließende Rekultivierung der Halde für eine umweltverträgliche Lösung. Daneben führe die Rekultivierung außerdem zu einer Aufwertung des Landschaftsbildes und erweitere gegebenenfalls die Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten vor Ort. Er verweist auf das Planfeststellungsverfahren, bei dem das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) die betroffenen Behörden beteiligen müsse. Dazu gehöre zweifellos auch der Landkreis Celle, weswegen eine umfassende Einbeziehung der unteren Naturschutz- und Wasserbehörde gewährleistet sei.

Einleitung von Asse-Wasser: „Das Unternehmen K+S hat bisher keine Einleitung von radioaktiv belasteter Salzlösung in das ehemalige Kalibergwerk Niedersachsen-Riedel beim zuständigen LBEG beantragt“, schreibt Lies, „jedwede Änderung des derzeit genehmigten Regimes zur Flutung des ehemaligen Kalibergwerkes ist von K+S beim LBEG zu beantragen und wird dort entsprechend der gesetzlichen Vorgaben umfassend und ergebnisoffen geprüft.“

Material zur Haldenabdeckung: Laut Lies sei aus Sicht der Landesregierung eine zulässige Verwertung von Bodenaushub und Bauschutt mit dem Ziel, bestehende oder zukünftige Umweltbeeinträchtigungen zu verringern, prinzipiell einer Ablagerung vorzuziehen, die keinen Verwertungsaspekt beinhalte. „Welches Abdeckmaterial seitens der K+S genau verwendet werden soll, ist im zu stellenden Antrag zu spezifizieren und im Genehmigungsverfahren hinsichtlich der Zulässigkeit zu beurteilen“, schreibt Lies, „die zulässigen Abdeckmaterialien und der Umfang der Einstufungsprüfung vor Anlieferung werden im Planfeststellungsbeschluss vorgeschrieben.“ Zuständig sei das LBEG.

Belastungen der Anwohner während der Abdeckarbeiten: Da der Antrag noch nicht gestellt ist, hält Minister Lies eine Einschätzung für nicht möglich. Anhand der gesetzlichen Anforderungen des Immissionschutzes werde die Erheblichkeit von Belastungen vom LBEG beurteilt.