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Wathlingen Papst Benedikt empfängt Wathlinger Bürgermeister
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Papst Benedikt empfängt Wathlinger Bürgermeister
16:49 23.03.2012
Von Simon Ziegler
Torsten Harms beim Papst Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
Wathlingen

Eine zehnköpfige Gruppe aus Wathlingen, darunter Vertreter von Politik und Kirche, war auf Einladung des Heiligen Stuhls nach Rom geflogen. Hintergrund: Der Gemeinderat hatte Ende 2005 beschlossen, den Platz vor der katholischen Kirche in Wathlingen in Papst-Benedikt-XVI.-Platz umzubenennen, was der Kurie mitgeteilt wurde. Daraufhin wurde eine Delegation nach Rom eingeladen.

"Ich habe ihm mitgeteilt, dass wir einen Platz nach ihm benannt haben. Ich hatte den Eindruck, dass er das noch nicht wusste", berichtete Harms von dem Gespräch, das etwa drei bis vier Minuten dauerte. "Der Papst war sehr bescheiden und sagte, dass er es eigentlich nicht wert sei, dass ein Platz nach ihm benannt werde", so der Wathlinger Bürgermeister. Die Benennung war damals in der Gemeinde auch nicht unumstritten, schließlich ist es nicht üblich, dass Plätze nach Lebenden benannt werden.

Der Papst habe sich zudem erkundigt, wo Wathlingen liegt. "Celle sagte ihm etwas", berichtete Harms, der selbst Protestant ist. Als Geschenk überreichte er ihm einen Bildband aus Wathlingen, dem ein Flyer über den Vier-Generationenpark beilag.

Mit in Rom war Kerstin Biedermann, die für die CDU im Gemeinderat sitzt. Von der Wathlinger Gruppe hatte nur Harms die Möglichkeit, direkt mit dem katholischen Kirchenoberhaupt zu sprechen. Die anderen blieben rund 50 Meter entfernt. "Das war schon toll, ihm relativ nahe zu sein und zu sehen, wie er sich mitfreut. Man hatte nicht den Eindruck, dass der Termin für ihn Routine war", sagte Biedermann.