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Wathlingen Politischer Widerstand gegen K+S-Pläne in Wathlingen
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Politischer Widerstand gegen K+S-Pläne in Wathlingen
17:02 22.04.2016
Von Christopher Menge
Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Wathlingen

„Durch die Informationsveranstaltung durch K+S und das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) sind eher neue Fragen aufgeworfen als bestehende geklärt worden“, schreibt Schmidt, „vor diesem Hintergrund bitte ich Sie dringend, auch im Interesse der Samtgemeinde Wathlingen – vertreten durch den Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube – mit Blick auf das anstehende Genehmigungsverfahren darauf hinzuwirken und sicherzustellen, dass die offenen Fragen hinsichtlich der verkehrlichen Abwicklung und der damit verbundenen möglichen Belastung der Anwohner in den Ortschaften der Samtgemeinde Wathlingen und der Stadt Burgdorf erneut umfassend und mit Blick auf mögliche Alternativen geprüft werden, eine Verbringung von risikoreichen Abfällen beziehungsweise Abwässern ausgeschlossen wird und bei der Prüfung die natur- und wasserschutzfachlichen Stellen beim zuständigen Landkreis Celle und dem Bundesamt für Strahlenschutz eng mit einbezogen werden.“ Zudem fordert Schmidt, dass K+S das Vorhaben transparent und nachvollziehbar kommuniziert.

Der Samtgemeinderat stimmte zudem geschlossen dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu, die Thematik Zukunft des Kalibergs in Wathlingen wieder in die politische Diskussion zu nehmen. Der Rat verwies das Thema in den Bau- und Umweltausschuss. Zudem stimmte der Rat für einen Antrag der CDU-Fraktion, den der Fraktionsvorsitzende Torsten Harms per Dringlichkeitsantrag gestellt hatte. Die Samtgemeinde Wathlingen lehnt damit die Einleitung von Asse-Wässern in den Salzstock Niedersachsen-Riedel ab und fordert die Landesregierung, das Bundesamt für Strahlenschutz und das LBEG auf, „unverzüglich Klarheit zu schaffen, dass eine Einleitung in Wathlingen nicht beabsichtigt oder gar geplant ist“.