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Wathlingen Samtgemeinde Wathlingen: Kein Gegenkandidat für Bürgermeister Wolfgang Grube?
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Samtgemeinde Wathlingen: Kein Gegenkandidat für Bürgermeister Wolfgang Grube?
17:56 20.01.2014
Von Simon Ziegler
Wolfgang - Grube Quelle: CZ
Wathlingen

Denn noch hat sich bei Wahlleiter Stefan Hausknecht niemand gemeldet, der den langjährigen Verwaltungschef herausfordert – weder ein Partei-Bewerber noch ein Einzelkandidat. Das muss nicht so bleiben, die Frist für Wahlvorschläge endet am 7. April.

Am Montag hat Torsten Harms, CDU-Fraktionschef im Samtgemeinderat, erklärt, dass die CDU wahrscheinlich niemanden ins Rennen schickt. "Die CDU-Fraktion schlägt den Ortsverbänden vor, keinen Gegenkandidaten gegen Wolfgang Grube aufzustellen", sagte Harms. Er selbst, der schon 1998 und 2006 gegen den Sozialdemokraten gescheitert war, will nicht mehr kandidieren.

Auch Simone Welzien, Vorsitzende des Grünen-Ortsverbandes, sagte, dass es nicht danach aussehe, dass ihre Partei einen eigenen Kandidaten aufstellen wird. Zwar gebe es noch keinen offiziellen Beschluss, "ich gehe aber davon aus, dass wir Wolfgang Grube unterstützen".

Wenn sich SPD und Grüne hinter dem Amtsinhaber versammeln und die CDU niemanden aufstellt, ist das Feld eigentlich für die FDP frei. "Ich überlege noch", sagte der Papenhorster Ralf Überheim am Montag der CZ. Da wusste er aber noch nicht, dass die CDU auf einen Bewerber verzichtet. Gut möglich also, dass Überheim seine Kandidatur anmeldet und die Lücke im bürgerlichen Lager nutzen will.

Dass rund vier Monate vor der Wahl noch niemand seinen Hut in den Ring geworfen hat, spricht dafür, dass eine Kandidatur gegen den populären Grube als schwierig eingeschätzt wird. Dazu kommt: Die Samtgemeinde steht unter ihm nicht schlecht da. Der 4G-Park ist eröffnet, die Oberschule mit gymnasialem Zweig ist längst am Start, das Freibad wurde saniert und die Grundschulen unterrichten im Ganztag. Die großen Themen wurden längst abgearbeitet. Jetzt geht es darum, die Verschuldung herunterzufahren – ein Wahlkampfschlager dürfte das nicht werden.