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Wathlingen Samtgemeinde Wathlingen saniert Obdachlosenunterkünfte
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15:46 30.12.2013
Von Simon Ziegler
Wathlingen

Die beiden Unterkünfte An der Legde in Wathlingen und am Burwinkel in Nienhagen sind in einem katastrophalen Zustand, heißt es. Es gebe teilweise keine Zentralheizung, sondern Öl- oder Kohleöfen, sagte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube. Dort seien auch Wohnungen ohne Dusche. Zudem sind Fußböden und Fenster marode.

Die Bauabteilung habe die Verwaltung auf die Zustände aufmerksam gemacht. Mit den 100.000 Euro ließe sich aber nicht alles auf einmal auf Vordermann bringen. "Das ist ein Anfang, die Wohnverhältnisse zu verbessern", sagte Grube.

Die beiden Häuser in Nienhagen und Wathlingen mit rund zehn Wohnungen werden zwar als Obdachlosenunterkünfte bezeichnet. Doch es handelt sich nicht um Einrichtungen, in denen Menschen, die auf der Straße leben, ein Bett für die Nacht bekommen. Vielmehr bringt die Kommune dort Menschen unter, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, weil "sie auf dem Wohnungsmarkt schwer zu vermitteln sind", wie Grube sagt. "Das sind keine Luxuswohnungen. Keiner will da freiwillig drin leben." Trotzdem seien die Wohnungen zum großen Teil belegt.

Die Samtgemeinde Wathlingen unterhält drei Notunterkünfte. Das Heim an der Schulstraße in Adelheidsdorf sei bereits vor Jahren saniert worden. In den Häusern werden auch Flüchtlinge untergebracht, erklärte Grube. Wie andere Kommunen auch hat die Samtgemeinde Wathlingen über das örtliche Mitteilungsblatt versucht, weiteren Wohnraum anzumieten. Derzeit kommen deutlich mehr Flüchtlinge nach Niedersachsen. Die Landkreise verteilen die Menschen dann auf die einzelnen Kommunen.