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Wathlingen Staupe-Verdacht: Fuchs muss eingeschläfert werden
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09:38 20.03.2018
Diesen Fuchs fand die Wathlingerin Renate Burkhard in ihrer Hofeinfahrt. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Wathlingen

Amtstierarzt Heiko Wessel vom Landkreis Celle gibt aber Entwarnung, zumindest für Menschen: "Für den Menschen geht keine Gefahr von der Erkrankung des Tieres aus. Die Hundestaupe ist aber eine häufig tödlich endende Infektionserkrankung, die durch ein Virus verursacht wird." Sie komme weltweit vor und trete bei Caniden, also Hunden, Füchsen oder Wölfen, aber auch bei Frettchen, Wieseln, Mardern, Nerzen, Ottern und Stinktieren auf. Auch Waschbären sind betroffen.

Gerade Hundebesitzer werden bei Staupe hellhörig, deswegen warnt Wessel: "Zur Vorbeugung der gefährlichen Hundestaupe bietet nur eine lückenlose Schutzimpfung die Möglichkeit, sein Tier zu schützen. Darauf sollten Hundebesitzer achten. Auch die Wiederholung und Auffrischung des Impfschutzes im Alter ist wichtig, da das Abwehrsystem des Tieres erneut an die Gefahr des Virus erinnert werden muss. Katzen sind nicht gefährdet."

Der Staupe-Fall war dem Landkreis Celle bislang nach Wessels Aussage nicht bekannt. „Das ist auch nicht ungewöhnlich, da es sich um keine anzeige- oder meldepflichtige Erkrankung handelt.“ Seit 2014 seien 32 Füchse und Marderhunde im Landkreis Celle mit positivem Ergebnis auf Staupe untersucht worden, es sei daher davon auszugehen, dass die Erkrankung im Landkreis Celle endemisch unter diesen Wildtierarten vorhanden ist, so Wessels Einschätzung. Darunter versteht man ein andauernd gehäuftes Auftreten einer Krankheit in einer Region.

Der Fuchs konnte durch das engagierte Eingreifen erlöst werden, doch grundsätzlich sei „eine Entnahme von Wildtieren aus der Natur durch Privatpersonen zu Therapiezwecken nicht unproblematisch“, warnt Wessel. „Wildtiere sind Bestandteile der Natur und kranke Wildtiere sollten zum Selbstschutz nicht angefasst werden. Ansprechpartner in Fällen von kranken oder auffälligem jagdbaren Wild wie im vorliegenden Fall ist der regional zuständige Jagdausübungsberechtigte, auch wenn sich wie hier das Tier im befriedeten Bezirk aufhält“.

Von Birgit Stephani

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