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Wathlingen Viel Vorfreude auf Wathlingens neue Partnergemeinde
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Viel Vorfreude auf Wathlingens neue Partnergemeinde
14:50 24.06.2018
Quelle: Birgit Stephani
Wathlingen

"Rund zehn Jahre liegt das erste Zusammentreffen von Vertretern der Samtgemeinde Wathlingen und der westukrainischen, derzeit knapp 30.000 Einwohner zählenden Stadt zurück. Durch Veranstaltungen mit der gemeinsamen polnischen Partnerstadt Limanowa intensivierten sich die Kontakte zu Truskawez", freute sich Wathlingens Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Grube.

Truskawez ist mit seinen Heilquellen und Rehabilitationszentren ein bekannter Kurort. In den verschiedenen Kureinrichtungen sind derzeit 600 Ärzte und 2000 Krankenschwestern sowie Pfleger tätig. Die Stadt erhielt in der Vergangenheit drei Goldmedaillen als bester Kurort des Landes. Verwaltungsreformen in der Ukraine verlagern viele bislang staatliche Aufgaben auf die kommunale Ebene. Durch Gebietsreformen wird die Stadt Truskawez weitere 10.000 Einwohner sowie Fläche erhalten, sodass die Stadtgrenzen bis an den Rand der Karpaten reichen werden.

Der Bürgermeister der Stadt Truskawez, Andriy Kulchynsky, der mit einer Abordnung seiner Stadt zur Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde nach Wathlingen gereist war, bezeichnet die neue Partnerschaft als ein "schönes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland". Stolz sei man, einen so starken Partner wie Wathlingen gefunden zu haben.

Verwaltungschef Grube betonte den Friedenscharakter von Partnerschaften: "Wir haben die gemeinsame Aufgabe, aufgrund von unser Religion und Kultur, Frieden zu schaffen und zu wahren". Hierfür habe die Samtgemeinde Wathlingen gute Voraussetzungen geschaffen, besonders mit Blick auf nachfolgende Generationen, denn: "Jede Partnerschaft zwischen Gemeinden ist ein Gewinn für den Frieden".

Themen, für die sich die Ukrainer interessieren, sind beispielsweise Abwassermanagement und Stadtentwicklung. Es geht auch um Verwaltungsstrukturen, Schulen und Kindertagesstätten. In den kommenden Jahren sollen gemeinsame Projekte realisiert werden. Auch der Austausch von Schülern ist denkbar.

Von Birgit Stephani

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