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Wathlingen Viele Einwendungen gegen Abdeckung des Kalibergs
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Viele Einwendungen gegen Abdeckung des Kalibergs
16:41 16.04.2018
Von Simon Ziegler
350 Bürger haben nach Angaben der BI Umwelt Wathlingen Einwendungen gegen die geplante Abdeckung der Kalihalde vorgebracht. Quelle: Hartwig A. Braun
Wathlingen

„Wir haben nach intensiver Prüfung und mithilfe eines von den Bürgerinitiativen in Auftrag gegebenen umfassenden Gutachtens zur Umweltsituation an der Halde eine Vielzahl von Mängeln festgestellt“, so Müller. „Das betrifft sowohl die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren als auch grundsätzlich das Konzept der Haldenabdeckung.“

Die Bürgerinitiativen kritisieren, dass Alternativen zu der geplanten Abdeckung nicht berücksichtigt werden. „Die Angaben zu dem noch vorhandenen Hohlraum im Bergwerk sind klein gerechnet und stimmen nicht“, sagte Georg Beu von der Uetzer BI. „Dazu kommen viele weitere Mängel. Die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Verträglichkeit des Projektes mit dem Naturschutzgebiet Brand ist allenfalls ansatzweise durchgeführt worden. Der Aspekt der mangelhaften Langzeithaltbarkeit der Abdeckung wird nicht betrachtet und die Entsorgung von Sickerwässern aus der Deponie ist ungeklärt. Ebenso ungeklärt ist die Möglichkeit alternativer Transportwege", so Beu.

Die Gemeinde Nienhagen hat mit Unterstützung von Fachleuten aus Sicht der Bürgerinitiativen eine fundierte Stellungnahme abgegeben. „Darin sind alle wichtigen Punkte angesprochen worden“, sagte Beu. Von der Gemeinde Wathlingen ist nach Auffassung beider Bürgerinitiativen ebenfalls eine ausführliche und gute Stellungnahme abgegeben worden. „Wir bemängeln aber sehr, dass die Gemeinde sich in ihrer Stellungnahme nicht der Absicht von K+S widersetzt, für die Haldenabdeckung Gemeindegrundstücke in Anspruch zu nehmen“, kritisierte Müller. Als großen Erfolg werten die Bürgerinitiativen, dass 350 Bürger schriftlich Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben hätten. (siz)

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