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Wathlingen Wathlinger begeben sich bei "Apfel, Kürbis und Co." auf Spurensuche
Celler Land Samtgemeinde Wathlingen Wathlingen Wathlinger begeben sich bei "Apfel, Kürbis und Co." auf Spurensuche
18:00 09.10.2016
Wathlingen

Echtes Handwerk fasziniert auch noch zu heutiger Zeit mehr denn je. Etliche Besucher ließen sich von der Kunst, dem Geschick und dem Wissen über traditionelle Verarbeitung an den Ständen beeindrucken. Nicht nur der Lehrpfad bot Informationen über die Naturschutz-Areale, sondern im grünen Klassenzimmer, im Backhaus und bei den Schafen wurde Natur zum Anfassen geboten. Der Insekten-Garten sorgte besonders bei den kleinen Besuchern für Begeisterung, während die Älteren im Brut-Pavillon die unterschiedlichen Vogelnester begutachteten.

„Der Apfelsaft ist überhaupt nicht vergleichbar mit Saft aus dem Supermarkt“, stellt Anica Radosavljevic fest. In ihren Händen hält sie zwei Becher Apfelsaft, die Hermann Kesselhut frisch gepresst hat. Die Äpfel stammen allesamt aus seinem heimischen Garten in Papenhorst. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass die Sorten so unterschiedlich schmecken“, resümiert Radosavljevic. Sie ist begeistert vom vielfältigen Angebot des Festes, besonders für Kinder biete die Station tolle Mitmach-Angebote.

Tempel ist der unbekannten Apfelsorte mittlerweile dicht auf der Spur. Er hat sich einen dicken Ordner zur Hand genommen. Kritisch mustert der Pomologe das Kernwerk des aufgeschnittenen Apfels. Zielgerichtet schlägt er eine Seite seiner Blattsammlung auf, schaut nach Übereinstimmungen und wird schnell fündig: „Sie haben einen Jacob Lebel.“ Für Familie Winter war damit das Fest ein voller Erfolg, doch auch Projektbetreuerin Monika Gehrke freut sich: „Wir wollen hier alle Altersgruppen ansprechen und den Spaß in und mit der Natur vermitteln.“