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Wathlingen Zwei Wathlinger gestorben: Vox arbeitet Unfall auf
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16:37 26.11.2010
Von Simon Ziegler
Tödlicher Unfall auf Vox Quelle: nicht zugewiesen
Wathlingen

In seiner Beitragsreihe „Die Unfallakte“ analysiert das VOX-Magazin „auto mobil“ an diesem Sonntag (17 bis 18.15 Uhr) die genauen Umstände des Verkehrsunfalls und geht dabei der Frage nach, ob es für den übrigen Verkehr überhaupt eine Chance gab, einen Zusammenstoß mit dem Lkw zu verhindern.

Im Mittelpunkt des achtminütigen Beitrages informiert „Die Unfallakte“ in Zusammenarbeit mit der Autobahnpolizei Hildesheim und Unfall-Sachverständigen darüber, wie sich die Situation am 6. Oktober für den Verkehr dargestellt haben muss. Dabei klärt das Magazin auch darüber auf, wie anhand der gerichtsmedizinischen Obduktion der Unfallopfer zweifelsfrei festgestellt werden konnte, dass der Tod von Vater und Sohn durch die Kollision eines weiteren Pkw mit der Lkw-Kabine eingetreten ist. Der Fahrer eines Renault Scenic, der Richtung Kassel fuhr, hatte nicht mehr ausweichen können und war frontal in das Führerhaus des verunglückten Baustellen-Lkw geprallt.

„Der Lkw lag zum Zeitpunkt der Kollision auf der Beifahrerseite, so dass der Pkw in das Fahrzeugdach gefahren ist. Eine wirkliche Chance für die Insassen des Lkw bestand nicht, denn es ist davon auszugehen, dass der Renault unmittelbar nach dem Umstürzen dort eingedrungen ist“, erklärt Gutachter Bernhard Rodeck vom Wathlinger Sachverständigenbüro Gras. Errechnen konnte er eine Kollisionsgeschwindigkeit von Tempo 70 bis 80. Rodeck: „Bei dieser Geschwindigkeit blieb dem Autofahrer überhaupt keine Möglichkeit, dem Hindernis auszuweichen. Besonders tragisch ist, dass der Pkw bei dem Zusammenstoß die schwächste Stelle des Lkw, nämlich die Kabine, getroffen hat“.